Ferrari Portofino

Die starke Nachfrage nach der Baureihe Portofino hat dem Sportwagenhersteller Ferrari im ersten Quartal ein kräftiges Umsatz- und Gewinnwachstum beschert. Bild: Ferrari

Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari hat dank steigender Auslieferungen und gesunkener Steuern deutlich mehr Gewinn gemacht. Im ersten Quartal kletterte der Gewinn unterm Strich um gut ein Fünftel auf 180 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Maranello mitteilte. Ferrari hatte 2610 Fahrzeuge ausgeliefert und damit 23 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 940 Millionen Euro. Ferrari verkaufte einen höheren Anteil günstigerer Autos. Bereinigt um Sondereffekte kletterte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 14 Prozent auf 311 Millionen Euro. Ohne Rückenwind von Wechselkursen wäre das operative Ergebnis nur um 10 Prozent gestiegen. Umsatz und Ergebnis fielen aber deutlich besser aus als von Analysten zuvor geschätzt.

  • Ferrari Portofino

    Ferrari Portofino: Die Italiener sind der ungeschlagene Gewinn-Star unter den Premium-Herstellern. Ferrari erzielt nicht nur aus dem klassischen Fahrzeuggeschäft Umsatz und Gewinn, sondern auch aus seinen Sponsoring-Aktivitäten rund um die Formel 1. Bild: Ferrari

  • Porsche 911

    Mit einem Umsatz von gut 91.000 Euro pro Fahrzeug erzielt Porsche einen Gewinn (EBIT) von 16.780 Euro pro Fahrzeug und damit eine Marge von 18,4 Prozent. Bild: Porsche

  • Maserati Ghibli

    Maserati: 4.889 Euro Gewinn pro Fahrzeug und eine Marge von 6,7 Prozent. Bild: Maserati

  • Audi Q3

    Audi: 3.347 Euro Gewinn pro Fahrzeug und 8,8 Prozent Marge. Bild: Audi

  • Mercedes C-Klasse

    Mercedes rangiert beim Gewinn annähernd gleichauf mit Audi - 3.343 Euro pro Fahrzeug, 8,7 Prozent Marge. Bild: Daimler

  • BMW M2 Competition

    BMW M2 Competition: Pro Fahrzeug hat BMW im ersten Halbjahr 3.057 Euro Gewinn gemacht bei einem Durchschnittspreis von 33.401 Euro pro Fahrzeug und einer EBIT-Marge von 9,2 Prozent. Bild: BMW

  • Volvo XC 40

    Volvo XC 40: 2.425 Euro Gewinn pro Fahrzeug und eine Marge von 7,9 Prozent. Bild: Volvo

  • Jaguar Land Rover

    Mit langsamerem Wachstum, hohen Investitionen und dem Brexit-Stammland England ist JLR aus seiner Erfolgsspur gefallen. Gerade noch 779 Euro kamen bei den Engländern im ersten Halbjahr als Gewinn pro Fahrzeug in die Kasse - eine dünne Marge von 1,7 Prozent.

  • Tesla Model X

    Tesla Model X: Die Kalifornier sind ein prominentes Beispiel dafür, dass Glanz und Glamour nicht unbedingt mit hohen Gewinnen verbunden ist - knapp 11.000 Euro Verlust pro verkauftem Elektroauto und eine negative Ergebnis-Marge von -16,4 Prozent. Bild: Tesla

  • Bentley Bentayga

    Bentley Bentayga: Der Nobel-Karrossenhersteller beschert dem VW-Konzern einen Verlust von knapp 17.500 Euro pro verkauftem Neuwagen bzw. eine Minus-Ergebnis-Marge von -10,6 Prozent. Bild: Bentley

  • Volkswagen Passat

    Volkswagen Passat: Die VW Group insgesamt erzielte im ersten Halbjahr 2018 1.757 Euro Gewinn pro verkauftem Fahrzeug - eine EBIT-Marge von immerhin 8,2 Prozent. Bild: Volkswagen