Sergio Marchionne

Sergio Marchionne: "Volkswagen kann weiter von Alfa träumen. Ein Verkauf ist ausgeschlossen." - Bild: Fiat

Einem Medienbericht zufolge denkt Fiat-Chef Sergio Marchionne nicht daran, die Sportwagenmarke Alfa Romeo zu verkaufen – und erst recht nicht an den Volkswagen-Konzern.

Wie das “Handelsblatt” (Freitag) berichtet, will Marchionne stattdessen die Traditionsmarke weiter stärken. Dem Interesse der Wolfsburger an dem Sportwagenbauer erteilte der Fiat-Chef erneut eine klare und unmißverständliche Absage. “Sie können gerne weiter davon träumen”, so Marchionne gegenüber der italienischen Zeitung “La Repubblica”. Ein Verkauf sei ausgeschlossen. Die Marke werde in Italien bleiben.

Alfa bleibt in Italien

“So wie der Jeep in der ganzen Welt verkauft wird, aber bis in den Kern amerikanisch ist, muss auch die DNA des Alfa Romeo ganz und gar authentisch italienisch sein”, betonte Marchionne. Damit trat er Sorgen von Gewerkschaft und Belegschaft entgegen, der Traditionskonzern könnte nach der Chrysler-Übernahme sein Heimatland als Produktionsstandort vernachlässigen.

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Handelsblatt/Guido Kruschke