Alfa-Romeo-4C-Spider

Fiat-Chrysler investiert l bei Alfa Romeo nicht nur massiv in neue Modelle wie den 4C Spider, sondern auch in neue Aggregate. Bild: Alfa-Romeo/press-inform

Bei den Aggregaten handelt es sich laut Hersteller um die komplette Neuentwicklung eines 4-Zylinder-Hochleistungs-Motors, sowie um einen Sechszylinder-Ferrari-Motor, der speziell auf die Ansprüche von Alfa ausgelegt wird. Die Motoren sollen im süditalinischen Termoli produziert werden.

Die Großinvestition auf der Motorenseite ist Teil des Gesamtplans, Alfa Romeo zu globalen Premium-Marke des Konzerns zu pushen. Fiat-Chrysler investiert insgesamt rund fünf Milliarden Euro in die legendäre italinische Marke. Ziel ist, mit acht neuen Modellen die Absatzzahl bis 2018 auf 400.000 Einheiten hoch zu schrauben. Das ist ein extrem ehrgeiziges Vorhaben, denn: aktuell hat Alfa bis auf den spektakulären Kleinserien-Renner 4C kein nennenswert neues Auto im Markt. Im vergangenen Jahr wurden weltweit gerade mal 74.000 Alfa verkauft.

Wie Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne im Zusammenhang mit dem neuen Millionen-Invest bestätigte, bleibt Italien Heimstatt der Alfa Romeo-Produktion. Ziel ist, durch den geplanten Absatzaufschwung der Kultmarke die Werke dort auszulasten.

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Frank Volk