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Fiat Chrysler setzt auf die Marken Jeep und Ram, die sich in den USA großer Beliebtheit erfreuen. Bild: Fiat Chrysler

Der Autoriese Fiat Chrysler will in großem Stil in den USA investieren. Der Konzern bestätigte am Dienstag (26. Februar 2019) Pläne, insgesamt 4,5 Mrd Dollar (4,0 Mrd Euro) in fünf seiner bestehenden Werke in Michigan zu stecken. Zudem arbeite man mit dem US-Bundesstaat und dessen Großstadt Detroit zusammen an Plänen für eine neue Fertigungsstätte in der Autohochburg.

Durch die Projekte sollen laut Fiat Chrysler fast 6.500 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Zusagen stünden aber zum Teil noch unter dem Vorbehalt der finalen Zustimmung örtlicher Behörden zum verhandelten Investitionspaket. Mit dem geplanten Ausbau der Produktion reagiere man auf die gestiegene Nachfrage nach den Marken Jeep und Ram, teilte Fiat Chrysler in London mit, wo der Konzern aus steuerlichen Gründen seinen operativen Hauptsitz hat.

Die Erweiterung der Angebotspalette soll unter anderem zwei Jeep-Versionen sowie Modelle mit Elektroantrieb umfassen. Nach Konzernangaben hat Detroit nun 60 Tage Zeit, um die Bedingungen einer Grundsatzeinigung zu schaffen. Dabei gehe es etwa um die Besorgung von Flächen zum Produktionsausbau.