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Nur die US-Tochter Chrysler sorgt für ein insgesamt positives Ergebnis des italienischen Fiat-Konzerns. - Bild: Fiat

Das Unternehmen verlor hier im ersten Quartal operativ 111 Millionen Euro und damit ein Drittel weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Kunststück gelang Fiat, obwohl die Auslieferungen von Neuwagen weiter zurückgingen. Das Unternehmen stemmte sich mit Kostensenkungen dagegen.

Chrysler stützt weiter die Italiener

Weltweit konnte Fiat dank seiner US-Tochter Chrysler abermals einen Gewinn einfahren, wie das Unternehmen am Montag am Sitz in Turin mitteilte. Jedoch sank das Ergebnis auf unterm Strich 31 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der Fiat-Konzern noch 262 Millionen Euro verdient. Grund für den Rückgang war, dass Chrysler mehrere teure Modelleinführungen zu stemmen hatte. Ohne Chrysler hätte Fiat weltweit 235 Millionen Euro verloren. Der Konzernumsatz sank um zwei Prozent auf 19,8 Milliarden Euro.

Turiner wollen Umsatz weiter steigern

Am Jahresausblick hielt der Fiat-Konzern fest. Der Umsatz soll von 84 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 88 bis 92 Milliarden Euro steigen. Der Gewinn soll bei unterm Strich 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro herauskommen. 2012 waren es 1,4 Milliarden Euro.

Fiat hält 58,5 Prozent an Chrysler und würde die restlichen Anteile gerne dem Gesundheitsfonds der US-Autogewerkschaft UAW abkaufen. Die beiden Seiten sind sich aber beim Preis uneins.

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dpa/Guido Kruschke