Wangxiang hatte bereits Ende 2012 den Konkurs gegangenen Batteriehersteller A123 Systems übernommen

Wangxiang hatte bereits Ende 2012 den Konkurs gegangenen Batteriehersteller A123 Systems übernommen und hat sich nun bei Fiskers durchgesetzt. - Bild: Fiskers

Durchgesetzt hat sich Wangxiang im Bieterverfahren gehen Hybrid Tech. Im Vorfeld war von Experten die dem Hongkong-Milliardär John Li gehörende Hybrid Tech in der Favoritenrolle für den Zuschlag gesehen worden. Erst wenige Tage vor der Auktion hatte Hybrid Tech die Verpflichtung von Martin Leach bekannt gegeben. Der ehemalige Ford-Europachef sollte den Neuanlauf bei Fisker steuern. Dazu wird es nun nicht kommen. Im Bieterverfahren ging der Zuschlag an Wangxiang.

Der chinesische Zulieferer setzte sich mit einem Gebot von 149 Millionen Dollar in Cash sowie einem nicht näher bekannten Maßnahmen-Paket durch. Die Marktexperten von IHS rechnen nun damit, dass Fisker möglichst rasch die Fahrzeugproduktion aufnehmen wird. Die Voraussetzungen dazu sind geschaffen: Wangxiang hatte bereits Ende 2012 den Konkurs gegangenen Batteriehersteller A123 Systems übernommen. In vergangenen Oktober hatte das Unternehmen die Genehmigung zum Bau von Elektrofahrzeugen in China erhalten. Wangxiang hatte bereits vor der Auktion erklärt, Fisker-Modelle auch weiterhin in den USA zu produzieren. IHS erwartet, dass die Fahrzeuge nach China exportiert und dort unter anderem Namen verkauft werden.

Alle Beiträge zu den Stichworten Fisker E-Mobility

Frank Volk