Tony Posawatz

Der ehemalige General-Motors-Manager Tony Posawatz muß in dieser Woche erlären, wie er sich die Fortführung der Fisker-Geschäfte vorstellt. - Bild: GM

Aoife McCarthy, Pressesprecherin des Energieministeriums, erklärte, dass Fisker bereits Anfang des Monats 21 Millionen von den 192 Millionen Dollar Darlehen zurückgezahlt hatte. “Trotz der offensichtlichen Schwierigkeiten des Unternehmens, bleiben wir weiterhin entschlossen und werden im Interesse der Steuerzahler handeln”, erklärte McCarthy weiter.

Laut McCarthy stoppte das Ministerium die Auszahlungen im Juni 2011, nachdem das Unternehmen hinter den Erfüllungspunkten der Darlehensvereinbarung zurückfiel. “Deswegen wurde nicht das vereinbarte Darlehen von 529 Millionen Dollar, sondern lediglich 192 Millionen Dollar ausbezahlt”, so McCarthy weiter.

Am Mittwoch wird Fisker-Chef Tony Posawatz, zusammen mit dem Generaldirektor Bernhard Koehler und dem ehemaliger Vorstandsvorsitzenden Henrik Fisker, vor einer Anhörung aussagen. Daneben wird Nicholas Whitcombe, Senior Investment Officer des Darlehensprogramms, anwesend sein. Die Anhörung behandelt die Entscheidung des Energieministeriums, Fisker ein Darlehen von 529 Millionen Dollar zu genehmigen.

Letzten Monat teilte das Energieministerium mit, keine weiteren Darlehen des 25-Milliarden-Dollar-Darlehens-Programm des Kongresses für die Automobilindustrie mehr umzusetzen.

Alle Beiträge zu den Stichworten Fisker E-Mobility

Detriot News/Felicitas Heimann