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Beim autonomen Fahren wird der Fahrer bald überflüssig, bei der Umsetzung neuer Mobilitästkonzepte drohen klassische Autoexperten ins Abseits zu geraten. Zumindest bei Ford sagt man: wir brauchen Leute aus dem Tech-Lager, nicht aus der Autoindustrie. Bild: Ford

Zumindest mit Blick auf die sogenannte Smart Mobility, unter der Vernetzung mit dem Kernthema autonomes Fahren und die Entwicklung neuer Mobilitätsdienstleistungen zusammengefasst ist, haben klassisch aus der Autoindustrie kommende Experten nur geringe Chancen auf Führungspositionen.

Klipp und klar sagte Don Buler, Ford Executive Director für vernetzte Autos und Services, bei einer Konferenz in Novi / Michigan, dass man für dieses Geschäft die Perspektive von externen Spezialisten brauche, die Binnensicht der Autoindustrie helfe da nicht weiter. Vor allem die Schlüsselpositionen werde man daher mit Personen aus der Tech-Industrie besetzen, die ein breiteres Spektrum hätten als Auto-Spezialisten. Auch kündigte der Ford-Manager weitere Kooperationen mit dem Unternehmen aus dem IT-Umfeld an.

Der US-Autobauer hat erst kürzlich die Ford Smart Mobility LLC gegründet, unter deren Dach abseits vom traditionellen Autogeschäft alle Themen den Mobilitätwandel betreffend gebündelt wurden. Geleitet wird die Tochtergesellschaft von Jim Hackett – der Manager war früher unter anderem Chef des Büromöbelherstellers Steelcase.