Ford GT Le Mans

Auch im Le-Mans-Renner Ford GT arbeitet ein EcoBoost-Motor. Bild: Ford

Das berichtet die Detroit News. Cleveres Marketing, strenge Verbrauchsvorgaben in den USA und die allgemeine Nachfrage nach effizienten Autos habe die Nachfrage hochschnellen lassen, heißt es aus Analystenkreisen.

Der erste EcoBoost-Motor in einem Serienmodell war der 3.5-Liter große V6 im 2009er Ford Taurus. Seitdem bietet der US-Autobauer das turbogeladene Triebwerk in sieben verschiedenen Größen an: 1-Liter 3-Zylinder; 1.5-, 1.6-, 2.0- und 2.3-Liter 4-Zylinder sowie 2.7- und 3.5-Liter V6. Darüber hinaus wird im kommenden Jahr ein 3.0-Liter V6-EcoBoost exklusiv im neuen Lincoln Continental für Vortrieb sorgen.

Selbst in den großen US-Modellen machen die – verhältnismäßig – kleinen Turbomotoren das Gros der Zulassungen aus. So sind beispielsweise in diesem Jahr 78 Prozent aller Escape-SUVs und 64 Prozent aller F-150 Pick-ups mit EcoBoost-Motor geordert worden.

Aufgrund der steil steigenden Nachfrage investiert Ford in seine EcoBoost-Motorenwerke. Erst vor kurzem steckte der Hersteller 200 Millionen Dollar in die Modernisierung des Werks Cleveland. Bereits im März 2014 wurde die Fabrik Lima, Ohio, für 500 Millionen Dollar auf den neuesten Stand der Produktionstechnik gebracht. Aktuell produziert fertigt der Autobauer EcoBoost-Triebwerke in sechs Werken in Nordamerika, Asien und Europa. Dabei produziert alleine das deutsche Werk Köln täglich 1.000 1.0-Liter-Motoren.

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Gabriel Pankow