Produktion des Ford Fiesta ST in Köln: Nach wie vor ist unklar, wo die Nachfolgegeneration des

Produktion des Ford Fiesta ST in Köln: Nach wie vor ist unklar, wo die Nachfolgegeneration des Fiesta gefertigt werden soll. Bild: Ford

Derzeit rollten 1.850 Stück des Kleinwagens Fiesta in Köln vom Band. Schon im vergangenen Monat sei die Tagesproduktion von 1.650 auf 1.760 Stück aufgestockt worden. Zudem habe es im Februar sechs Sonderschichten gegeben, sagte eine Sprecherin. Damit entsprechen die Kölner der steigenden Nachfrage nach dem Kleinwagen, der erst im vergangenen Jahr neu aufgelegt wurde. Allein in den ersten beiden Monaten verkaufte der US-Hersteller in Europa rund 41.600 Stück. In Deutschland wurden allein im Februar rund 3.600 neue Fiesta neu zugelassen, ein Plus von mehr als 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

In Köln dürfte das wohl vor allem auch die rund 4.000 Mitarbeiter, die direkt im Fiesta-Werk beschäftigt sind, freuen. Denn derzeit wird zwischen Management und Arbeitnehmervertretern darüber verhandelt, wo die Nachfolgegeneration des Fiesta gefertigt werden soll. Das derzeitige Modell läuft noch bis 2016 vom Band.

Auf dem Genfer Autosalon hatte Fords Deutschland-Chef Bernhard Mattes im Gespräch mit dem Wall Street Journal Deutschland gesagt, dass der Standort Köln es schaffen müsse, “das Nachfolgemodell des Fiesta profitabel und wettbewerbsfähig herzustellen”. Hier gelte es, eine Lücke zu schließen, um dieses Ziel auch zu erreichen. Derzeit würden in Köln diese Kriterien nicht erfüllt.

Eine Entscheidung über den zukünftigen Produktionsstandort soll laut Mattes noch im Laufe dieses Jahres fallen. Dazu gebe es derzeit noch keinen neuen Stand, sagte die Sprecherin weiter.

Alle Beiträge zum Stichwort Ford

dpa/Andreas Karius