Top-Innovation im neuen Mondeo ist die Fußgängererkennung. Bild: Ford

Top-Innovation im neuen Mondeo ist die Fußgängererkennung. Bild: Ford

Der Hybrid-Mondeo soll Ende des Jahres in den Verkauf kommen. Bislang hat Ford nur in den USA Autos mit elektrischem Antrieb gebaut, die Integration der Hybridversion in die Produktion in Valencia bedeutet Premiere für den US-Autobauer in Europa. Laut einem Statement soll das Auto von einem 2.0-Liter-Benziner sowie zwei elektrischen Motoren befeuert werden – einer für den Antrieb der Räder, ein zweiter zur Wiederaufladung der 1.4 kWh Lithium-Ionen-Batterie. Für die Batterie gibt Ford eine Lebensddauer von 10 Jahren oder 240.000 Kilometer an. Wichtigste Motorisierung für den Mondeo dürfte wie beim Vorgänger der 2.0-Liter-Diesel werden. Aber Ford gibt sich auch auf der Motorisierungsseite experimentierfreudig. So soll der Mondeo Anfang 2015 auch mit dem preisgekrönten 1.0-Liter-Ecoboost-Motor mit einer Leistung von 125 PS ins Programm aufgenommen werden.

Mit Blick auf den neuen Mondeo unterstreicht Ford dessen umfangreiches Sicherheitspaket. Wichtigste Innovation ist das der Kollisions-Assistent („Pre-Collision Assist“) mit Fußgängererkennung. Diese kann einen drohenden Zusammenstoß mit einem Fußgänger nicht nur identifizieren, sondern über die Aktivierung der Brems- und Lenksysteme auch selbsttätig einen Unfall verhindern. Um Menschen von der Umgebung oder Objekten am Straßenrand zu unterscheiden, verarbeitet das System Bilder der Windschutzscheiben-Kamera und Radar-Informationen: “Der Mondeo ist das technologisch anspruchsvollste Auto, das Ford je in Europa eingeführt hat”, sagt Ulrich Kösters, Vehicle Line Director Ford of Europe.

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Frank Volk