Fords Marktanteil ist nach Unternehemensangaben im Mai um 0,7 Punkte auf 8,2 Prozent gegenüber Mai

Fords Marktanteil ist nach Unternehemensangaben im Mai um 0,7 Punkte auf 8,2 Prozent gegenüber Mai 2009 gesunken. Im Mai ist der Pkw-Absatz in Europa auch insgesamt zum zweiten Mal in Folge gesunken. Ford sieht als Ursache das Auslaufen der staatlich geförderten Abwrackprämien-Progamme.

Die europäische Tochter des US-Autobauers Ford hat nach dem Auslaufen der staatlichen Abwrackprämien wie erwartet einen Absatzrückgang verzeichnet. Die Verkaufszahlen in den 19 Kernmärkten gingen im Mai im Jahresvergleich um 13,9 Prozent oder rund 17.000 Einheiten auf 105.500 Fahrzeuge gegenüber Mai 2009 zurück, wie Ford Europe am Montag mitteilte. Seit Jahresanfang sei der Absatz im Vorjharesvergleich um 0,8 Prozent auf 598.400 Fahrzeuge gesunken. Fords Marktanteil ist nach Unternehemensangaben im Mai um 0,7 Punkte auf 8,2 Prozent gegenüber Mai 2009 gesunken. Im Mai ist der Pkw-Absatz in Europa auch insgesamt zum zweiten Mal in Folge gesunken. Ford sieht als Ursache das Auslaufen der staatlich geförderten Abwrackprämien-Progamme.

“Unser primärer Fokus liegt auf der Verbesserung unserer Profitabilität” sagte Ingvar Sviggum, Vice President Marketing, Sales and Service bei Ford Europe. “Wir waren schon lange auf den Abschwung im Markt vorbereitet und sind nicht überrascht, das viele unserer Wettbewerber mit der Taktik kräftiger Rabatte reagieren. Wir glauben aber, dass dies letztlich nicht aufrechtzuerhalten ist und die Marke schädigt.”

Ford bleibt nach eigenen Angaben die zweitmeist verkaufte Pkw-Marke Europas in diesem Jahr und war im Mai und in den ersten fünf Monaten 2010 die stärkste Marke in Großbritannien, Dänemark, Ungarn, Irland und in der Türkei.

Das Modell Fiesta bleibt Fords bestverkauftes Auto in Europa mit Verkäufen von 204.000 Einheiten in den ersten fünf Monaten 2010. Seit dem Start der jüngsten Generation des Fiesta-Modells im Oktober 2008 seien laut Ford of Europe 833.000 Fiestas weltweit verkauft worden, davon, 730.000 in Europa. Zudem sei erst kürzlich die Produktion des Fiesta auch in Mexiko angelaufen, um den nordamerikanischen Markt zu bedienen.

Ford wolle die Menge und den Marktanteil dort steigern, wo dies sinnvoll sei, so beispielsweise in der Türkei. In Regionen, wo das Geschäft derzeit weniger profitabel sei, solle die Absatzmenge zurückgefahren werden, erläuterte Sviggum die weitere Strategie des europäischen Arms des US-Autobauers.

Fords Modellverkäufe in 19 Ländern Europas

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Quelle: Ford, beinhaltet den Pkw-Absatz in den Ländern: Österreich, Belgien, Großbritannien, Tschechische Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Niederalnde, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz und dem Baltikum.