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Schon in den vergangenen Monaten hatten sich immer wieder Hoffnungsschimmer für Ford in Europa gezeigt. Den Trend konnte der US-Autobauer im Juli fortsetzen. - Bild: Ford

In den 19 traditionellen EU-Märkten legte der Absatz im Juli um 8,7 Prozent auf 90.000 Fahrzeuge. Schon in den vergangenen Monaten hatten sich immer wieder Hoffnungsschimmer für Ford in Europa gezeigt.

Damit konnte Ford im Juli mehr als doppelt so stark wachsen wie die Branche, die in den 19 Ländern lediglich um 4,3 Prozent zulegte. Dazu zählt der US-Autobauer die westeuropäischen Länder, Skandinavien sowie einige Länder in Osteuropa. Im Vorjahresmonat hatte Ford dort noch 7.200 Fahrzeuge weniger verkauft.

Zeichen stehen auf Stabilisierung

“Das sind erfreuliche Nachrichten, dass sich der Absatz im Vergleich zum Vorjahr verbessert hat und vor allem, dass Ford damit stärker gewachsen ist als der Markt”, sagte Roelant de Waard, Vice President für den Vertrieb von Ford Europa. Trotzdem beschwichtigt de Waard, man sehe in Europa zwar Zeichen der Stabilisierung, es sei aber zu früh, um von einer wirklichen Erholung zu sprechen.

Mit Blick auf die Einzelmärkte konnte vor allem Großbritannien kräftig zulegen. Die Verkäufe kletterten um 26 Prozent auf 30.600 Autos, der Marktanteil legte noch einmal zu auf 16,5 Prozent. In Fords zweitstärkstem europäischen Absatzmarkt Deutschland wuchsen die Verkäufe um 4 Prozent.

Erst vor kurzem hatte der Mutterkonzern in den USA ob der weltweit guten Zahlen die Jahresprognose angehoben. Nun hält man einen Vorsteuergewinn über dem Vorjahresniveau für möglich.

Und auch in Europa rechnet man in diesem Jahr mit besseren Ergebnissen als ursprünglich erwartet. So wird am Ende des Jahres mit 1,8 Milliarden Dollar zwar immer noch ein dickes Minus in den Büchern stehen. Zuvor war man allerdings von zwei Milliarden ausgegangen. Bis 2015 will der Konzern wieder schwarze Zahlen schreiben.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke