Ford Mondeo PHEV

Der Ford Mondeo wird 2016 auch mit Steckdosenanschluss in China auf den Markt kommen. Bild: Ford

Laut Informationen der Marktexperten von IHS Automotive wird der Autobauer in der Volksrepublik im kommenden Jahr den C-Max und auch den Mondeo an die Leine legen und als Steckdosenmodell anbieten. Die NEVs werden vom chinesischen Staat massiv gefördert. Um in das Förderprogramm aufgenommen zu werden, müssen allerdings gewissen Voraussetzungen erfüllt sein: Im Dokument “Management Regulation of Newly Founded Pure Electric Passenger Car Makers” sind die technischen Voraussetzungen aufgeführt, die NEV-Hersteller in der aufstrebenden Branche erfüllen müssen. So müssen NEVs eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 100 km/h und eine Reichweite von über 100 km mit einer vollständigen Batterieladung schaffen.

Doch die Milliarden sind nicht nur für den Aufbau einer NEV-Flotte gedacht. Mit Geld plant Ford auch, die Teststrecke des Nanjing-Testcenter auszubauen. Darüber hinaus will der US-Autobauer mit der Investition die Entwicklung moderner Connectivity-Systeme vorantreiben. So sollen bereits 2016 die ersten Ford-Modelle mit dem Snyc-3-System ausrüsten.

Aktuell leidet der Autobauer – wie viele andere Hersteller auch – unter sinkenden Absatzzahlen im Reich der Mitte. So gingen im September die Ford-Verkaufszahlen in der Volksrepublik um gut rund 3,3 Prozent zurück. Doch die Marktexperten von IHS sehen einen Silberstreif am Horizont für den Ford-Absatz in China. So könnten die Amerikaner massiv von der Steuererleichterung profitieren. Die chinesische Regierung senkte vor kurzem die Verkaufssteuer auf Autos mit einem Hubraum unter 1,6 Liter um 50 Prozent. Vorteil Ford: Focus, Mondeo, Kuga, Fiesta und Ecosport gibt es alle mit kleinen Dreizylindermotoren.

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Gabriel Pankow