Erst Zusatzschichten, jetzt Kurzarbeit: Ford fährt in Köln die Fiesta-Produktion zurück.  Bild:

Erst Zusatzschichten, jetzt Kurzarbeit: Ford fährt in Köln die Fiesta-Produktion zurück. Bild: Ford

Wie der Kölner Stadtanzeiger in seiner Freitagausgabe (19. September) berichtet, werde die Tagesproduktion von 1.850 auf 1.550 Autos zurük gerfahren. Zugleich beantragt das Unternehmen noch in diesem Monat bei der Bundesanstalt für Arbeit Kurzarbeit. Die Arbeit in der Montagehalle in Niehl soll an sechs Tagen im Oktober und fünf Tagen im November ruhen, also an insgesamt elf Tagen. Die Reduzierung der Produktion begründet Ford mit einer “allgemein niedrigere Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte”.

Von den insgesamt mehr als 17.000 Beschäftigten am Standort sind knapp 4.000 Mitarbeiter in der Fahrzeugmontage betroffen. Sie sollen wie schon in der Vergangenheit einen Zuschuss zum staatlichen Kurzarbeitergeld bekommen, “Damit bleiben die finanziellen Einbußen für sie möglichst gering”, teilte Ford mit. Zwar verkauft sich der Kleinwagen Fiesta in Deutschland gegen den Trend gut, aber nur 20 Prozent der Kölner Produktion sind für den Heimatmarkt bestimmt. In Frankreich, Spanien und Italien gibt es deutliche Absatzeinbußen, europaweit sorge die Ukraine-Krise für Zurückhaltung beim Autokauf, sagte der Betriebsratsvorsitzende Martin Hennig der Zeitung.

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Frank Volk