Ford Edge

Der Ford Edge fährt mit einer umfangreichen Ausstattung vor. – Bild: Ford

Ford hat sich das Ziel gesetzt, bis Ende 2016 allein in Europa 200.000 SUVs zu verkaufen. Das entspräche gegenüber dem Jahre 2013 einer Steigerung von 200 Prozent. Die Produktion des europäischen Edge startet noch in diesem Jahr, die Markteinführung in Deutschland ist für Mitte 2016 vorgesehen. Die Verkaufspreise werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Roelant de Waard, Vertriebschef bei Ford Europa: “Die Lust der Verbraucher auf SUVs und Fahrzeuge mit Allradantrieb allgemein ist so groß, dass wir in den nächsten fünf Jahren gleich fünf neue SUV- und Crossover-Modelle auf den Markt bringen werden”.

Edge ist neues SUV-Topmodell

Der neue Edge debütiert als neues Spitzenmodell der SUV-Palette von Ford in Europa. Der Konzern bietet das große Sport Utility Vehicle in Europa mit zwei Diesel-Triebwerken an. Zur Wahl stehen der 2,0-Liter-TDCi-Diesel mit 180 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe sowie der neue 2,0-Liter-TDCi-Bi-Turbo-Diesel, der seine Leistung von 210 PS und bis zu 450 Nm Drehmoment über das sechsgängige PowerShift-Automatikgetriebe dosiert.

Der neue Edge ist serienmäßig mit einem intelligenten Allradantrieb ausgestattet. Dieser verteilt die Motorleistung nach Bedarf stufenlos vom reinen Frontantrieb bis auf alle vier Räder. In Intervallen von 16 Millisekunden – also zwanzigmal schneller als ein Augenzwinkern – messen Sensoren, ob zwischen den Rädern und der Fahrbahn Schlupf entsteht. Ebenso schnell kann das System bis zu 100 Prozent des Drehmoments an Vorder- oder Hinterräder verteilen. Weil das System die Antriebskraft immer genau dann und dort bereitstellt, wo sie benötigt wird, soll das System gegenüber permanenten Allradantriebs-Systemen deutlich günstigere Verbrauchswerte erzielen.
Einen wesentlichen Sicherheitsgewinn stellt die neue Frontkamera mit “Split View”-Technologie dar. Sie verbessert die Übersicht an schlecht einsehbaren Kreuzungen und beim Verlassen enger Parklücken, indem sie den Querverkehr durch ein 180-Grad-Kamerasystem im Fahrzeugbug erfasst.

Als erster Hersteller in diesem Segment führt Ford beim neuen Edge den Pre-Collision Assist mit Fußgängererkennung ein. Dieses kamera- und radarbasierte System ist in einer Geschwindigkeitsbandbreite von vier km/h bis zur maximalen Fahrzeug-Endgeschwindigkeit aktiv. Es erkennt Fahrzeuge und Menschen in Fahrtrichtung. Falls eine Kollision droht und der Fahrer nicht auf entsprechende Warnungen reagiert, kann das System automatisch die Notbremsung einleiten.

Besonders leiser Innenraum

Spezielles Akustikglas für die Frontscheibe und laminiertes Glas für die vorderen Seitenscheiben – diese Materialien senken zudem das Geräuschniveau im Innenraum deutlich. Auch eine Verkleidung des Unterbodens sowie spezielle Innenkotflügel in den Radhäusern dämmen wirkungsvoll einen Großteil der Straßen- und Windgeräusche.

Darüber hinaus sind alle Versionen des europäischen Edge serienmäßig mit der aktiven Geräuschkompensation (Active Noise Cancellation) ausgerüstet: Drei strategisch im Dachhimmel verteilte Mikrofone zeichnen Lärmfrequenzen im Innenraum auf und neutralisieren sie – für die Insassen nicht wahrnehmbar – über das bordeigene Audiosystem durch gegenläufige Schallwellen.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern IAA Ford

gp