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Der US-Autobauer Ford sieht die angepeilte globale operative Marge von acht bis neun Prozent für 2014 in Gefahr. - Bild: Ford

So drücken hohe Kosten für eine Rückruf-Aktion auf die Marge im diesjährigen Nordamerika-Geschäft und das Vorsteuerergebnis 2014 wird schlechter ausfallen als dieses Jahr. Zudem sei das mittelfristige Margenziel in Gefahr. Die Aktie fällt im frühen Handel an Wall Street um 5,8 Prozent.

Über 2014 hinaus sei Ford generell auf einem guten Weg, sein Ziel für Mitte des Jahrzehnts zu erreichen, teilte der Konzern mit. Aber die angepeilte globale operative Marge von acht bis neun Prozent sei in Gefahr. Das habe mit dem heftigen Niedergang in Europa und den schwierigen Bedingungen in Südamerika, insbesondere mit der Abwertung der venezolanischen Währung, zu tun. Das sei zur Zeit des Ausblicks Mitte 2011 noch nicht absehbar gewesen.

Hohe Kosten für Rückruf-Aktion drücken Marge

Für dieses Jahr gibt es Probleme auf dem Nordamerika-Markt. Hier geht der Konzern nunmehr von einer Rendite von 9,5 bis 10 Prozent aus, statt zuvor von “rund zehn Prozent”. Als Grund nannte Ford in erster Linie Garantiekosten im Rahmen des im November gestarteten Rückrufprogramms in Höhe von 250 bis 300 Millionen US-Dollar.

Für 2014 wird das um Sonderposten bereinigte Vorsteuerergebnis mit sieben bis acht Milliarden Dollar voraussichtlich merklich geringer ausfallen als 2013. Begründet wird dies in der Mitteilung mit hohen Kosten für Produktneueinführungen.

Aber es gibt auch gute Nachrichten. Für das laufende Jahr erwartet der Konzern 8,5 Milliarden Dollar Vorsteuergewinn, laut Ford eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre in der Konzerngeschichte.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke