Der Mondeo verhilft Ford in China zu soliden Wachstumsraten, dynamischer geht es mit den

Der Mondeo verhilft Ford in China zu soliden Wachstumsraten, dynamischer geht es mit den SUV-Modellen aufwärts. Bild: Ford

Auf dem wichtigsten Automarkt der Welt zählt der US-Hersteller – ähnlich Toyota – zu den Nachzüglern. Relativ spät war man in China eingestiegen, auch der Aufbau eigener Produktionsstätten mit den Joint-Venture-Partnern Changan Ford Automotive und Jianling Motors Company erfolgte im Vergleich zu Konkurrenten wie VW und US-Rivale General Motors relativ spät. Ablesbar ist das an den Verkaufszahlen. Während General Motors mit dem Drei-Wege-JV SAIC-GM-Wuling 2015 auf 3,4 Millionen Einheiten kommen dürfte und der Volkswagen Konzern auf rund 3,7 Millionen Fahrzeuge, kaut Ford immer noch an der Millionenmarke herum. Immerhin: die wird angesichts von 990.356 bis Ende November verkauften Autos mit Sicherheit fallen. Im November selbst ging es für die US-Marke mit +9 Prozent deutlich schneller aufwärts als im Verlauf des bisherigen Jahres, in dem Ford lediglich einen Zuwachs von 0,9 Prozent verzeichnet.

Wie andere Herstellern setzt Ford beim weiteren Wachstum auf SUV. So lagen die neu eingeführten Modelle Kuga und Edge mit Verkaufszahlen von jeweils mehr als 10.000 Einheiten fast schon auf Mondeo-Niveau, dessen Verkäufe im November um 13 Prozent auf knapp 12.500 Einheiten anzogen. Große Hoffnungen setzt der Hersteller auf sein kürzlich anlässlich der Guangzhou Auto Show an den Verkaufsstart gegangenes Flaggschiff Taurus. Im kommenden Jahr stehen mit dem C-Max Plug-in-Hybrid und dem Mondeo Hybrid zwei Fahrzeuge mit Elektroantrieb auf dem Ford-Neuheitenplan für China.

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fv