Ford_ Strategie_SUV_Trucks

Alles auf SUVs und Pick-ups: Ford baut sein Modellportfolio stark um. Klassische Pkw spielen dabei kaum noch eine Rolle. Bild: Ford

| von Frank Volk

Im vergangenen Jahr hat Jim Hackett den Autobauer Ford personell komplett neu aufgestellt, nun ist die Modellstrategie dran. Was der Hackett am Donnerstagabend (15. März) in den USA unter dem Titel "Ford Undercover" verkündete, hat es in sich. 

Bereits innerhalb der kommenden zwei Jahre soll das Modellportfolio radikal Richtung SUVs, Trucks und Commercial Vehicles umgebaut werden mit der Zielsetzung, dass bereits im Jahr 2020 neun von zehn verkauften Fahrzeugen aus diesen Segmenten kommen sollen. Um das zu erreichen, werden innerhalb der nächsten zwei Jahre zwei klassische Pkw aus dem US-Programm gestrichen, auf der anderen Seite kommen fünf neue SUVs dazu, unter diesen der für 2019 angekündigte Ford Ranger. Mit diesen Maßnahmen soll der Absatzanteil von Trucks und SUVs von jetzt 70 auf 86 Prozent gesteigert werden.

Mit der klaren Fokussierung auf auf die margenträchtigen Segmente will Hackett das Geld verdienen, das er für den mittel- und langfristigen Umbau des Autobauers Richtung Elektromobilität und autonomes Fahren braucht.

An der Weichenstellung zur Umsetzung der neuen Strategie arbeitet Ford schon seit geraumer Zeit. So hat der US-Hersteller angekündigt, dass beispielsweise die für Nordamerika bestimmten Ford Fusion-Modelle künftig in China gebaut und von dort in die Staaten exportiert werden. 

Kleiner Trost für die SUV-Kritiker: beim Antrieb will Ford verstärkt auf Hybride setzen.

Ford Ranger: welcome back!

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