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Der US-Autobauer Ford greift an: 23 neue Modelle sollen 2014 auf den Markt kommen. - Bild: Ford

Das teilte der Konzern in Dearborn mit. Alleine in den USA sollen 5.000 neue Jobs entstehen.

Ford profitierte in diesem Jahr vor allem vom boomenden Geschäft in Nordamerika, wo vor allem Pick-up-Trucks und Geländewagen beliebt sind. Im dritten Quartal war der gesamte Konzernumsatz um zwölf Prozent auf 36 Milliarden Dollar gestiegen. Dazu trugen auch bessere Verkäufe in Asien und Lateinamerika bei.

Unterm Strich musste Ford zwar einen Gewinnrückgang um 22 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar hinnehmen. Grund waren aber vor allem Kosten für Werksschließungen in Europa, zum anderen Pensionszahlungen in den USA. Im Gesamtjahr soll das Ergebnis vor Steuern steigen.

Europa-Markt zieht leicht an

Im schwierigen Europageschäft kam Ford zuletzt voran. Im dritten Quartal stiegen die Verkäufe auf dem wichtigen Markt wieder leicht, zudem machten sich die eigenen Sparmaßnahmen bemerkbar. Die Verluste in Europa seien deutlich reduziert worden.

Ford war in der Wirtschaftskrise der einzige der drei großen US-Autobauer, der sich aus eigener Kraft über Wasser halten konnte. Dagegen mussten General Motors und Chrysler vom Staat gerettet werden. Bei Ford hatte der ehemalige Boeing-Manager Mulally rechtzeitig die Kosten gedrückt und die Modellpalette modernisiert.

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dpa/Guido Kruschke