Screenshot von Elon Musks Twitteraccount.

Musk hat sich auf Twitter zu Trumps Einreiseverbot geäußert. Bild: Screenshot Twitter

Elon Musk hat sich per Twitter über das Einreiseverbot von US-Präsident Donald Trump geäußert: "Das pauschale Einreiseverbot für Bürger aus bestimmten vorwiegend muslimischen Ländern ist nicht der beste Weg, um die Herausforderungen des Landes anzugehen" erklärte er in einem Tweet und schob einen weiteren hinterher. In der zweiten Nachricht auf Twitter heißt es: "Viele Menschen, die von dieser Politik negativ betroffen sind, sind starke Unterstützer der USA. Sie haben das Richtige getan, nicht das Falsche und sie haben es nicht verdient, abgeschoben zu werden."

Musk ist einer von mehr als zwei Dutzend Wirtschaftsbossen, die Trump als Teil der "president’s manufacturing jobs initiative" beraten. Er gehört auch zu Trumps "strategischem und politischem Forum", das einen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Wirtschaft leisten soll.

Auch im Hause Ford lehnt man die neuen Bestimmungen von Trump ab. Laut der Detroit News gaben Bill Ford, Vorsitzender der Ford Motor Company, und Mark Fields, President und CEO bei Ford, am Freitag (27. Januar 2017) diesbezüglich eine gemeinsame Videobotschaft an die Ford-Mitarbeiter heraus. In dem Video heißt es, dass das Unternehmen den Executive Order des US-Präsidenten nicht unterstützt und der Beschluss "gegen unsere Werte als Unternehmen" gehe. Respekt für alle Menschen sei ein Kernwert für Ford und man sei auf die reiche Vielfalt des Hauses und auf der ganzen Welt, erklärten Ford und Fields ihren Mitarbeitern.

Ford ist in dieser Angelegenheit besonders empfindlich: Schließlich ist der Hauptsitz des OEM in Dearborn, Michigan (USA). Die Stadt zählt etwa 97.800 Einwohner – mehr als 29.000 von ihnen gehören zu den arabischstämmigen Amerikanern. Mit etwa 41,7 Prozent der Gesamtbevölkerung ist Dearborn die zweitgrößte arabische Gemeinde innerhalb der USA.

Bisher seien Ford keine Mitarbeiter bekannt, die direkt von dieser Politik betroffen sind. "Wir werden weiter daran arbeiten, das Wohlergehen unserer Mitarbeiter zu gewährleisten, indem wir die Werte der Achtung und Einbeziehung am Arbeitsplatz fördern", erklärten die Fordchefs in der Videobotschaft.