Allan Mulally

Ford-Chef Allan Mulally ist der Mann hinter der Wende beim US-Autobauer Ford. - Bild: Ford

Nachdem der Gewinn zuletzt auf ein rekordverdächtiges Niveau gestiegen war, erhalten die Aktionäre nun eine auf zehn Cent verdoppelte Quartalsdividende. Das teilte der Konzern am Donnerstag mit. Das Geld fließt erstmals Anfang März.

Eine so hohe Ausschüttung haben die Ford-Anteilseigner seit annähernd sieben Jahren nicht mehr erhalten. Lange gingen sie sogar ganz leer aus, als sich die Verluste bei Ford häuften. Harte Einschnitte bei den Mitarbeitern, die Schließung ganzer Werke sowie neue Modelle brachten Ford wieder in die Spur.

Glänzende Geschäfte auf dem Heimatmarkt

Der Mann hinter der Wende ist der ehemalige Boeing-Manager Alan Mulally, der 2006 zu Ford gekommen war. Dem Hersteller kommen derzeit die guten Autoverkäufe in der Heimat zugute, dagegen verlieren die Amerikaner in Europa Geld. In Belgien und Großbritannien werden nun drei Werke geschlossen, insgesamt gehen 6200 Jobs verloren.

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dpa/Guido Kruschke