Ford-Chef Mark Fiels vor einem roten Ford.

Für Ford sei es die richtige Zeit, um im Bereich E-Fahrzeuge in China zu expandieren und zu investieren, sagte CEO Mark Fields. Bild: Ford

China dürfte der erste Massenmarkt für E-Autos werden, erwartet Bill Russo, Managing Director der Beraterfirma Gao Feng Advisory. Keiner der Anbieter könne es sich leisten, nicht dabei zu sein.

Fords Partner vor Ort, das Joint Venture Changan Ford Automobile Co, werde im nächsten Jahr mit dem Bau des Plug-In-Hybridautos "Mondeo Energi" beginnen, teilte das Unternehmen mit. Innerhalb von fünf Jahren soll ein SUV folgen. Elektrische Antriebe sollen ab 2020 in China produziert werden. 2025 sollen dann alle Fahrzeuge von of Changan Ford in einer Elektroversion erhältlich sein.

Für Ford sei es die richtige Zeit, um im Bereich E-Fahrzeuge in China zu expandieren und zu investieren, sagte CEO Mark Fields. China ist bereits der größte Markt für Elektrofahrzeuge. Im vergangenen Jahr wurde gut eine halbe Million E-Autos oder Hybride abgesetzt, wie der Branchenverband mitteilte.

Chinas Regierung treibt den Einsatz von Elektroautos mit umfangreichen Subventionen für die Hersteller voran. Sie können die Autos entsprechend preiswerter verkaufen. Zudem erhalten Besitzer von Stromern in Städten mit hoher Luftverschmutzung wie Peking und Schanghai leichter eine Zulassung als jene von Benzinern. In den kommenden Jahre sollen auch viel mehr Elektrobusse und -taxis auf Chinas Straßen rollen.

Im März hatte auch Ford-Konkurrent General Motors über Produktionspläne in China berichtet. Im vergangenen Jahr hatte GM angekündigt, bis 2020 zehn Elektromodelle in China auf den Markt zu bringen.

Der weltgrößte Autokonzern, Volkswagen, hat im vergangenen September eine Absichtserklärung zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit der China Anhui Jianghuai Automobile Co unterzeichnet. Die beiden Unternehmen wollen rein elektrisch betriebene Fahrzeuge entwickeln.