• Jonathan Neale, COO der McLaren Technology Group, (links) und Ilan Levin, CEO von Stratasys, bei der Vertragsunterzeichnung im McLaren Technologie Center in Woking (UK). Bild: Stratasys

    Jonathan Neale, COO der McLaren Technology Group, (links) und Ilan Levin, CEO von Stratasys, bei der Vertragsunterzeichnung im McLaren Technologie Center in Woking (UK). Bild: Stratasys

  • Ein Mock-up des Lenkrads aus dem 3D-Drucker zur Konzeptüberprüfung. Bild: Stratasys

    Ein Mock-up des Lenkrads aus dem 3D-Drucker zur Konzeptüberprüfung. Bild: Stratasys

  • Ein Teil des Kühlgebläses aus dem FDM-Printer. Bild: Stratasys

    Ein Teil des Kühlgebläses aus dem FDM-Printer. Bild: Stratasys

  • Ein Notauslass... Bild: Stratasys

    Ein Notauslass... Bild: Stratasys

  • Ein Carbon-Bremsen-Teil aus löslichem Material aus einem FDM-Printer. Bild: Stratasys

    Ein Carbon-Bremsen-Teil aus löslichem Material aus einem FDM-Printer. Bild: Stratasys

  • Dieses Teil schützt den Fahrer vor heißer Luft aus dem Heck und ist dennoch so flexibel, dass es den Auslass elektronischer Leitungen erlaubt. Bild: Stratasys

    Dieses Teil schützt den Fahrer vor heißer Luft aus dem Heck und ist dennoch so flexibel, dass es den Auslass elektronischer Leitungen erlaubt. Bild: Stratasys

  • Die schwarze Platte ist aus festem Material geprintet. Der blaue Einsatz ist dagegen aus weicherem Kunststoff. Bild: Stratasys

    Die schwarze Platte ist aus festem Material geprintet. Der blaue Einsatz ist dagegen aus weicherem Kunststoff. Bild: Stratasys

  • Eine flexible Buchse für Funkkabel.  Bild: Stratasys

    Eine flexible Buchse für Funkkabel. Bild: Stratasys

  • An einem Tag konnte das McLaren Team drei verschiedene Auslegungen testen. Bild: Stratasys

    An einem Tag konnte das McLaren Team drei verschiedene Auslegungen testen. Bild: Stratasys

  • Der Heckflügel des McLaren MCL32 wurde extra aus zwei Teilen designt, um Designfortschritte im 3D-Druckverfahren abbilden zu können. Bild: Stratasys

    Der Heckflügel des McLaren MCL32 wurde extra aus zwei Teilen designt, um Designfortschritte im 3D-Druckverfahren abbilden zu können. Bild: Stratasys

Die Zeitfenster für Verbesserungen am Fahrzeug sind an den Rennwochenenden eng bemessen, somit verschafft ein Bauteil, dass gleich an der Rennstrecke im Printing-Verfahren gefertigt werden kann, dem Team enorme Wettbewerbsvorteile. Neben den Designänderungen sind die gedruckten Komponenten meist auch leichter und helfen, Rundenzeiten einzuschmelzen.

„Wir verändern und verbessern die Designs unserer Formel-1-Rennwagen ständig. Deshalb ist es von so wesentlicher Bedeutung, dass wir neue Designs schnell testen können, um den Wagen leichter zu machen und - was noch wichtiger ist - die Zahl der konkreten Iterationen mit einer verbesserten Fahrzeugleistung zu steigern. Wenn wir Neuentwicklungen nur ein Rennen früher im Wagen verwenden können, verbessern wir die Wettbewerbsfähigkeit des McLaren MCL32 ganz wesentlich. Wir reduzieren unsere Vorlaufzeiten und steigern die Komplexität der Teile, indem wir die Anwendung des 3D-Drucks von Stratasys bei unseren Herstellungsverfahren noch weiter ausbauen, einschließlich endgültiger Fahrzeugkomponenten“, erklärt Neil Oatley, Leiter der Abteilung Design und Entwicklung bei McLaren Racing.

Stratasys ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer für 3D-Druck und Additive Fertigung. Das F1-Team von McLaren verfügt nun über mehrere FDM-Drucker (Fused Deposition Modeling; deutsch: Schmelzschichtung). Im Rapid Prototyping Verfahren kann so ein Werkstück schichtweise aus einem schmelzfähigen aufgebaut werden.

Für Bauteile, die an verschiedenen Stellen vielleicht unterschiedliche Härten benötigen, lieferte Stratasys sogenannte PolyJet-Drucker. Diese funktionieren ähnlich wie ein Tintenstrahldrucker: Statt Tintentropfen auf Papier zu sprühen, sprühen PolyJet-3D-Drucker Schichten aus vernetzbarem, flüssigen Fotopolymer auf eine Bauplattform. Dank der mikroskopischen Schichtauflösung und einer Genauigkeit von bis zu 0,1 mm können damit aus einem ganzen Spektrum von Materialien dünne Wände und komplexe Geometrien hergestellt werden.

„Die Formel 1 ist einer der weltbesten Prüfstände für unsere Fertigungslösungen. Als offizieller Lieferant von 3D-Drucklösungen für das Formel-1-Team von McLaren-Honda arbeiten wir eng mit ihnen zusammen, um ihre Designanforderungen in der Werkstatt, im Windtunnel und an der Rennstrecke zu lösen. Wir glauben, dass dies wiederum für uns selbst dazu dienen kann, neue Materialien und Applikationen zu entwickeln, die McLaren Racing und anderen Automobildesignern und -Herstellern neue Effizienz und Fähigkeiten bringen werden“ fasst Andy Middleton, Präsident von Stratasys EMEA.