Geely_FCA_Übernahme_Alfa-Romeo_Maserati

Die Scheinwerfer auf Alfa Romeo und Maserati gerichtet? Der Geely-Konzern dementiert entsprechende Gerüchte. Es gebe "keine Pläne" zum Kauf größere Vermögenswerte vom FCA-Konzern. Bild: Geely

Bereits seit gut vier Wochen halten sich in Asien Gerüchte, wonach sich die Zhejiang Geely Holding in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen mit dem Fiat-Chrysler Konzern befinde. Dabei soll es nicht um eine Komplettübernahme gehen, die Rede ist vom Kauf großer Vermögenswerte des Konkurrenten. Angeblich dickster Brocken dieser "großen Vermögenswerte": die FCA-Premiummarken Alfa Romeo und Maserati. 

Die expansionsfreudigen Chinesen, die größter Anteileigner bei Daimler sind, haben bereits die Marken Volvo und Lotus im Portolio. Durch den Kauf von Alfa Romeo und Maserati wolle man nun eine Premiummarken-Gruppe aufbauen.

Zuletzt hatten sich die Gerüchte dermaßen verdichtet, dass man sich jetzt bei Geely zu einem Statement genötigt sah. In diesem heißt es, dass der Autobauer "keine Pläne" habe, Vermögenswerte von FCA zu erwerben. Betont wurde, dass man keine Gespräche in der Sache mit FCA führe. Geely sei vollkommen auf die nachhaltige Entwicklung des Konzerns und dessen Innovationsfähigkeit fokussiert.

Schon vor einem Jahr Kontakt zu FCA

Ganz aus der Luft gegriffen sind die Gerüchte indes nicht: Ziemlich genau vor einem Jahr, damals wurde FCA noch vom im Sommer 2018 verstorbenen Sergio Marchionne geführt, hatte es beim Geely-Konzern Überlegungen zum Einstieg beim italienisch-amerikanischen Autobauer gegeben. Diese wurden aber fallen gelassen. Grund soll gewesen sein, dass Li Shufu, Chef der Zhejiang Geely Holding, nicht gefallen haben soll, wie FCA bei wichtigen Zukunftsthemen aufgestellt ist. 

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