Lotus

Lotus soll zeitnah frisches Geld für neue Investitionen erhalten. Die Produktion wird von 2.000 auf 5.000 Fahrzeuge pro Jahr erhöht. Bild: press-inform

| von Stefan Grundhoff

Phil Popham, kürzlich ernannter CEO des britischen Sportwagenherstellers, sagte der Financial Times, in den nächsten fünf Jahren sollten "Milliarden" in das Geschäft investiert werden. Laut Popham wird das wichtigste Fertigungswerk in Hethel / GB damit umgestaltet und umfangreich erneuert. Zudem erhält es eine neue Automatisierung und Teilflächen aus früheren fehlgeschlagenen Investitionen werden nunmehr fertiggestellt. In diesem Zusammenhang ist geplant, die Produktionskapazität von derzeit 2.000 auf rund 5.000 Fahrzeuge pro Jahr zu erhöhen.

Mögliche Optionen sind ein Ausbau des Standorts Hethel, ein neuer Standort in Großbritannien oder ein neues Werk außerhalb Englands. Popham räumte ein, dass "irgendwann die Produktion außerhalb von Hethel erforderlich sein wird". Die Zahl der Ingenieure soll mit der Werkserweiterung von 180 auf 500 Personen steigen. Zusammen mit der Produktionserweiterung soll die Attraktivität der Traditionsmarke durch neue Modelle erhöht werden. Geplant sind unter anderem ein SUV und ein sportlicher GT.