Der GM-Standort in Spring Hill, Michigan, aus der Frontanasicht.

In Spring Hill im US-Bundesstaat Michigan wird GM den vollelektrischen Cadillac Lyriq produzieren. Bild: GM

| von Fabian Pertschy

General Motors investiert zwei Milliarden US-Dollar in seine Produktionsstätte Spring Hill im US-amerikanischen Tennessee. Das Werk soll neben der Factory Zero in Detroit-Hamtramck und der Orion Assembly in Orion Township der dritte Standort zur Herstellung von Elektrofahrzeugen werden.

Am künftigen Herstellungsort des vollelektrischen Cadillac Lyriq – dem ersten dort hergestellten BEV - werden hierfür die Lackier- und Karosseriewerkstätten erweitert sowie die Montage mit neuen Maschinen aufgerüstet. Der Cadillac XT6 und XT5 mit Verbrennungsmotor werden weiterhin in Spring Hill hergestellt. Die Umbauarbeiten starten laut dem OEM sofort.

Die Investitionen im Überblick

Darüber hinaus wird das Unternehmen in fünf weitere Werke in Michigan investieren: 100 Millionen US-Dollar werden aufgewendet, um die Produktion des GMC Acadia an den Standort Lansing Delta Township zu verlagern. 32 Millionen US-Dollar fließen in die Fertigung des Chevrolet Silverado und GMC Sierra am Standort Flint. 17 Millionen US-Dollar werden in das Antriebswerk in Romulus, 3,5 Millionen US-Dollar in die Orion Assembly und 750.000 US-Dollar in Brownstown Charter Township investiert.

Damit hat GM seit 2009 mehr als 29 Milliarden US-Dollar in seine US-Werke gesteckt. Allein 4,5 Milliarden Euro sind es inzwischen, um die drei besagten Produktionsstandorte auf die Elektromobilität vorzubereiten. Zusätzlich haben GM und LG Chem ein Joint Venture gegründet, das beide Unternehmen mehr als 2,3 Milliarden US-Dollar kostet. Es soll den Bau einer neuen Produktionsstätte für Batteriezellen in Lordstown (Ohio) bewerkstelligen. Die Arbeiten sind bereits im Gange.

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