Steve Girsky breit

Die beiden Autobauer General Motors und Honda kooperieren künftig auf dem Gebiet der Brennstoffzellen-Technologie. - Bild: GM

Der Opel-Mutterkonzern General Motors und der japanische Hersteller Honda gaben am Dienstag in New York eine Partnerschaft bekannt. Neben der gemeinsamen Entwicklung soll auch das Netz an passenden Tankstellen ausgebaut werden. Die Partner nannten als Zeitrahmen das Jahr 2020. Zu konkreten Modellen oder Preisen äußerten sich die Konzerne nicht.

Beide Unternehmen arbeiten schon seit Jahren unabhängig am Brennstoffzellen-Antrieb und bezeichnen sich selbst als führend bei der Technik. Die jetzige Kooperation erfolgt vor dem Hintergrund weiterer unlängst geschlossener Bündnisse in der Autoindustrie: So haben sich BMW und Toyota bei der Brennstoffzelle zusammengetan sowie Daimler, Ford und Nissan.

Partner können Technologie gemeinsam schneller entwickeln

Beim Brennstoffzellen-Antrieb wird Wasserstoff als Energiequelle eingesetzt. Es entstehen als Emissionen nur Wasserdampf und Wärme. Gegenüber Elektroautos können die Wagen längere Strecken zurücklegen und schneller wieder auftanken. Bislang hat sich die Brennstoffzelle jedoch nicht durchsetzen können. “Die Kosten sind nicht weit genug heruntergegangen”, erläuterte GM-Vorstand Stephen Girsky. Zudem müsse die nötige Infrastruktur geschaffen werden. “Zusammen können wir die Technologie schneller entwickeln.”

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dpa/Guido Kruschke