Kia GT

Studie Kia GT aus dem Jahr 2011: Sie könnte optisches Vorbild für den geplanten Sportwagen der Koreaner sein. – Bild: Kia

Paul Philpott, Kia-Chef in Großbritannien, erklärte gegenüber dem Magazin Autocar, dass seine Marke bis Ende des Jahrzehnts das Modellportfolio um einen Sportwagen erweitern wird. Dabei soll es sich nicht nur um irgendeinen weiteren Kia handeln. Vielmehr soll das Auto sich von der Masse abheben und dennoch bezahlbar sein. Darüber hinaus sei geplant es weltweit anzubieten.

Die Indizien dafür verdichten sich: Erst diese Woche berichtete die britische Zeitschrift Auto Express, dass Kia bis spätestens 2017 ein vier-türiges Coupé ? eine Art Baby-Panamera ? auf den Markt bringen will. Das Design sei abgeleitet von der Konzeptstudie GT, die der Autobauer 2011 auf der IAA präsentierte.

Tony Whitehorn, Großbritannien Boss der Konzernschwester Hyundai, hält diesen Schritt für wenig sinnvoll: Er ist der Überzeugung, dass nur kaum ein Hersteller mit Sportwagen wirklich Geld verdient. Der Markt schrumpfe dramatisch. Abgesehen von Audi mit dem TT und Mazda mit dem MX-5, hätten selbst Autobauer mit großer Historie und tollen Modellen Probleme ihre Sportwagen an den Mann zu bringen. Stattdessen setze er auf Performance-Versionen von normalen Modellen.

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Gabriel Pankow