Ulrich Selzer

Ulrich Selzer: Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir eine Umsatzsteigerung auf 1,6 Milliarden Euro. - Bild: Toyota

Im abgelaufenen Geschäftsjahr verlor die deutsche Tochter des weltgrössten Autoherstellers Toyota fast 15 Prozent Umsatz und verdreifachte die Verluste.

Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, musste Toyota Deutschland einen Umsatzrückgang von fast 15 Prozent hinnehmen, der von 1,7 Milliarden Euro auf nunmehr 1,45 Milliarden Euro fiel. Der Nettoverlust stieg auf 21 Millionen Euro.

Toyota setzte im Geschäftsjahr vom 1. April 2010 bis 31. März 2011 rund 85.000 Autos ab, 32.000 weniger als im Geschäftsjahr davor. Vor allem die Rückrufe und das Ende der Abwrackprämie belasteten 2010 die Verkäufe, wie der Hersteller erklärte. Der Marktanteil in Deutschland schrumpfte im vergangenen Jahr auf 2,7 Prozent. Im ersten Halbjahr diesen Jahres verringerte sich der Anteil noch weiter auf 2,5 Prozent. Zum Vergleich: 2006 hatte er noch bei 4,3 Prozent gelegen. “Es war vorhersehbar, dass wir nicht an die durch die Abwrackprämie erreichten Neuzulassungen des Vorjahres herankommen würden”, sagte Toshiaki Yasuda, Präsident von Toyota Deutschland.

Toyota bleibt trotzdem optimistisch

Für das laufende neue Geschäftsjahr 2011/12 sowie für das kommende Geschäftsjahr 2012/13 zeigen sich Toyota-Deutschlandchef Ulrich Selzer und der Präsident des Unternehmens, Toyhiaki Yasuda, jedoch wieder optimistisch und erwarten für beide Geschäftsjahre unterm Strich ein ausgeglichenes Ergebnis. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die deutsche Tochter eine Umsatzsteigerung auf 1,6 Milliarden Euro.