Carlos Ghosn Nissan

Auch Ghosn weiß, dass E-Autos in China zurzeit nicht gut ankommen. – Bild: Nissan

Ghosn erklärte auf der Shanghai Autoshow gegenüber der Zeitung China Daily, dass reine E-Mobile in der Volksrepublik einfach nicht populär seien. Ein Problem mit dem alle Autobauer zu kämpfen hätten. Die Aufgabe sei es nun die chinesischen Kunden zu motivieren und sie zu überzeugen, reine Elektroautos zu kaufen, so Ghosn.

Bevor neue Stromer in der Volksrepublik angeboten werden, müssten die Chinesen zunächst Vertrauen in die Technologie entwickeln. Dabei sieht der Manager insbesondere die chinesische Regierung in der Pflicht.

IHS Automotive schätzt das Reich der Mitte nach wie vor als schwierigen Markt für E-Autos ein. Plug-In-Hybride haben hingegen laut den Analysten weitaus bessere Chancen bei den Kunden. Das weiß auch Ghosn. Deswegen präsentierte Nissan auf der Shanghai Autoshow den Murano PHEV. Ab Sommer wird der SUV mit Steckdosenanschluss bei den chinesischen Händlern stehen.

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Gabriel Pankow