General Motors will seine Plattform für chinesische Billigfahrzeuge auch in Südamerika nutzen

General Motors will seine Plattform für chinesische Billigfahrzeuge auch in Südamerika nutzen.

„Wir haben die Fahrzeugfamilie [in Südamerika] aufgefrischt, Marktanteile aufgebaut und den Kostenpunkt richtig positioniert. Alles in Vorbereitung auf eine Fahrzeugfamilie", sagt GM-Präsident Dan Ammann. Während des Abschwungs in den vergangenen Jahren senkte General Motors trotz Investitionen von fast drei Milliarden US-Dollar im Land die Mitarbeiterzahl um 35 Prozent, überarbeitete seine Lieferkette, passte Verträge an die lokale Inflation an und verlagerte Büros von Sao Paulo auf seine Werksgelände. Nach Aussagen von Dan Amann hätte sich der Breakeven-Punkt in Brasilien dadurch um 40 Prozent reduziert.

Während General Motors aus einigen unrentablen Regionen wie Europa oder Russland ausgetreten ist, wollen die Amerikaner verstärkt auf Regionen wie Brasilien oder Argentinien setzen. Ammann sieht große Überschneidungen bei den Kundenwünschen in Bezug auf Konnektivität, Sicherheit und Infotainment auf Märkten wie China und Südamerika. Das Volumen der in China und Brasilien dann gemeinsam genutzten Plattform würde die Produktion auf bis zu zwei Millionen Fahrzeuge steigern.

  • Toyota-Logo

    Toyota hat inklusive der Premiummarke Lexus im Oktober 13.803 Pkw in Brasilien verkauft. Damit haben die Japaner 17,6 Prozent mehr Autos abgesetzt als noch im Oktober 2016. Bild: Toyota

  • Hyundai -Logo

    Etwa 2.000 Einheiten schlugen bei den Südkoreanern zu Buche: Hyundai konnte im Oktober 15.736 Einheiten in Brasilien absetzen - ein Plus von 9 Prozent gegenüber Oktober vergangenen Jahres. Bild: Hyundai

  • Ford EcoSport

    Ford-Bestseller in Mexiko, Argentinien und Brasilien: Den Mini-SUV EcoSport baut Ford seit 2003 in Brasilien. Der Hersteller setzte im Oktober diesen Jahres 18.469 Pkw und 1.872 leichte Nutzfahrzeuge ab. Bild: Ford

  •  Renault-Nissan-Mitsubishi-Logo

    Etwa 3.000 mehr als Ford, konnte Renault-Nissan in Brasilien verkaufen: Die Allianz verkaufte im Oktober dieses Jahres 21.211 Pkw und 2.130 leichte Nutzfahrzeuge. Bild: Renault

  • VW-Werk in Brasilien

    Auf Rang drei unter den gefragtesten Herstellern in Brasilien: VW hat im Oktober 17.873 Pkw und 5.791 leichte Nutzfahrzeuge verkauft. Hier zu sehen: Die Montage im Werk Taubaté (Brasilien). Bild: VW

  • Fiat Chrysler Werk

    Fiat Chrysler hat seinen Status als Top-Hersteller in Brasilien verloren. Im Oktober setzte der Hersteller 22.899 Pkw in Brasilien ab und zusätzlich 10.818 leichte Nutzfahrzeuge. Hier zu sehen: Jeep-Produktionsanlage in Goiana im Staat Pernambuco im Nordosten von Brasilien. Bild: FCA

  • GM-Werk

    GM setzt die Investitionsoffensive in Brasilien fort. Dort hat der amerikanische Hersteller im Oktober 36.515 Einheiten abgesetzt. Diese setzen sich zusammen aus 32.243 Pkw und 4.272 leichten Nutzfahrzeugen. Archivbild: GM