General Motors will seine Plattform für chinesische Billigfahrzeuge auch in Südamerika nutzen

General Motors will seine Plattform für chinesische Billigfahrzeuge auch in Südamerika nutzen.

| von Stefan Grundhoff

„Wir haben die Fahrzeugfamilie [in Südamerika] aufgefrischt, Marktanteile aufgebaut und den Kostenpunkt richtig positioniert. Alles in Vorbereitung auf eine Fahrzeugfamilie", sagt GM-Präsident Dan Ammann. Während des Abschwungs in den vergangenen Jahren senkte General Motors trotz Investitionen von fast drei Milliarden US-Dollar im Land die Mitarbeiterzahl um 35 Prozent, überarbeitete seine Lieferkette, passte Verträge an die lokale Inflation an und verlagerte Büros von Sao Paulo auf seine Werksgelände. Nach Aussagen von Dan Amann hätte sich der Breakeven-Punkt in Brasilien dadurch um 40 Prozent reduziert.

Während General Motors aus einigen unrentablen Regionen wie Europa oder Russland ausgetreten ist, wollen die Amerikaner verstärkt auf Regionen wie Brasilien oder Argentinien setzen. Ammann sieht große Überschneidungen bei den Kundenwünschen in Bezug auf Konnektivität, Sicherheit und Infotainment auf Märkten wie China und Südamerika. Das Volumen der in China und Brasilien dann gemeinsam genutzten Plattform würde die Produktion auf bis zu zwei Millionen Fahrzeuge steigern.

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