Bessere Leistung, mehr Reichweite, geringerer Preis: GM hat an der Attraktivität des neuen

Bessere Leistung, mehr Reichweite, geringerer Preis: GM hat an der Attraktivität des neuen Chevrolet Volt geschraubt. Bild: GM

Für die neue Generation des Volt hat GM nochmals ordentlich nachgelegt, um den zuletzt dahin dümpelnden Absatzzahlen des Plug-in-Hybriden auf die Sprünge zu helfen. So verfügt das Auto über mehr Leistung, zudem liegt die rein elektrische Reichweite laut Herstellerangaben nun bei rund 50 Meilen, etwas über 30 Prozent mehr als beim Vorgänger. Parallel zu den technischen Verbesserungen bietet der US-Autobauer sein wichtigstes E-Auto zum Preis ab 33.995 US-Dollar an – etwa 1.200 Dollar weniger als das Vorgängermodell. IHS Automotive ist aber skeptisch, ob das ausreichen wird, die Position des Volt gegenüber dem Toyota Prius PHEV und dem rein elektrischen Nissan Leaf deutlich zu verbessern. Die Marktexperten hätten hier einen deutlicheren Schnitt auf unter 30.000 US-Dollar erwartet. Diese Preiskategorie peilt GM allerdings mit dem rein elektrischen, in der Entwicklung befindlichen Bolt an.

In den ersten vier Monaten des Jahres wurden in den USA knapp 2.800 Volt verkauft, 1.699 Plug-in-Hybrid-Versionen des Prius und 5.638 Nissan Leaf.

Auf der Absatzseite hat der Volt die Erwartungen nie richtig erfüllt. Beim Launch 2010 hatte GM ein jährliches Volumen von 40.000 Einheiten im Visier. Tatsächlich wurden zwischen 2010 und 2014 79.418 Einheiten verkauft. Noch schlechter lief es in Europa für das inzwischen eingestellte Schwestermodell Opel Ampera.

Beim neuen Volt rechnet IHS Automotive im Jahr 2016 mit knapp unter 40.000 verkauften Einheiten. Der Absatz dürfte dann bis 2020 auf 48.000 Einheiten anziehen. Noch nicht entschieden ist, ob die neue Generation des Volt auch in China gebaut wird.

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fv