Mary Barra, General Motors

Stellte jetzt ihre Strategie für künftiges Wachstum in China vor: GM-Chefin Mary Barra am Mittwoch (1. Oktober) in Detroit. Bild: GM

Vor Analysten und Journalisten ließ Mary Barra am Mittwoch (1. Oktober) die Katze aus dem Sack: Bei den künftigen Wachstumsplänen setzt der US-Autobauer noch massiver als in der Vergangenheit auf die China-Karte. Dort sieht Barra sowohl mit Blick auf den Volumen- wie auch auf den Luxusmarkt die höchsten Wachstumschancen, dort investiert der Konzern nun das meiste Geld. Bis 2018 will der US-Autobauer rund 14 Milliarden US-Dollar in neue Fabriken und neue Fahrzeuge stecken. Dabei hat Barra 60 neue Modelle, darunter neun neue SUV, angekündigt. Eine wichtige Rolle im GM-Chinaplan spielt die Premiummarke Cadillac, die ebenfalls mit neun neuen Modellen für ein kräftiges Absatzplus sorgen soll. Durch das Investment soll der Fahrzeugverkauf von GM und seinen chinesischen Joint-Venture-Partnern von geplanten drei Millionen Einheiten zum Ende diesen Jahres auf fünf Millionen bis 2018 gesteigert werden. Zugleich fordert Barra auch für China das weltweit herausgegebene Ziel von 9 – 10 Prozent EBIT-Marge ein.

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Frank Volk