Das gab Barra auf dem CAR-Symposium in Bochum bekannt. Wann genau der Ampera-e hierzulande bei den Opel-Händlern stehen wird, wollte sie allerdings nicht verraten. Die Chefin des größten amerikanischen Autobauers versprach aber, dass der Rüsselsheimer Stromer für einen erschwinglichen Preis eine große elektrische Reichweite bieten werde. Zum Vergleich: Der Chevrolet Bolt schafft laut US-Norm rein elektrische 320 Kilometer und kostet rund 30.000 Dollar. Barra: “GM und Opel sind überzeugt, dass Elektroautos eine wesentliche Rolle bei der individuellen Mobilität spielen werden.”

Auch Opel-Chef Karl-Thomas Neumann triumphiert: “Die bisherigen Nachteile der Elektroautos sind passé. Es gibt eine neue Perspektive für die E-Mobility.” So wird der Ampera-E, wie sein Bruder aus den Vereinigten Staaten, ein voll alltagstaugliches Auto sein. Schließlich werde der E-Opel laut Barra von der Expertise des GM-Konzerns profitieren.

So bietet der Bolt dank 2,60 Metern Radstand genügend Platz für vier Personen und der tiefe Ladeboden ermöglicht mit 450 Litern Volumen ausreichend Möglichkeiten Gepäck zu transportieren. Auch auf der Straße hat der GM-Stromer schon in einem ersten Test seine Fähigkeiten bewiesen. Mit einer Leistung von 150 kW / 204 PS und einem maximalen Drehmoment von 360 Nm geht es vom Start weg flott zur Sache. Über den Getriebewählhebel den Vorwärtsgang eingelegt – und los. 0 auf Tempo 100 schafft der Fronttriebler in gerade einmal sieben Sekunden.

Opel Ampera

Die Unterflurbauweise schafft zudem im Innenraum viel Platz für fünf Passagiere sowie einen Kofferraum in der Größe eines Kompaktklasse-Fünftürers. Bild: Opel

Seine Höchstgeschwindigkeit wird jedoch schon bei 145 km/h abgeriegelt. Bei entsprechender Stromversorgung an einer Ladesäule soll sich die Batterie des Bolt in einer Stunde zu rund 80 Prozent wieder aufladen. An der normalen Haushaltssteckdose erstarkt der Chevy Bolt in zwei Stunden zu einer Reichweite von 80 Kilometern.

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gp