Das Stühlchen-wechsel-dich in der Detroiter GM-Zentrale geht weiter. Bild: GM

Das Stühlchen-wechsel-dich in der Detroiter GM-Zentrale geht weiter. Bild: GM

Clegg ist ab 1. Juli verantwortlich für 74.000 Mitarbeiter in 55 Fabriken in den USA, Kanada und Mexiko. Clegg arbeitet bereits seit 31 Jahren für GM und wird Gerald Johnson ersetzen, der nach nur einem Jahr im Amt wieder abtreten muss. Für Johnson schafft der Autobauer aus Detroit einen neuen Posten. Er firmiert in Zukunft unter dem Titel Vizepräsident für betriebliche Spitzenleistung.

Seine neue Aufgabe ist recht schwammig formuliert, u.a. sei es seine Angelegenheit, die Arbeitsdisziplin zu überwachen, so GM-Chefin Mary Barra. Außerdem soll er ein Team von Six-Sigma-Experten leiten, die Projekte rund um das Thema Prozessverbesserung durchführen sollen. Durch das Six-Sigma-Programm erhofft sich GM Kosten zu sparen, die Abfallproduktion einzuschränken und einen dauerhaften Wandel in der Unternehmenskultur von GM durchzusetzen.

Gerald Johnson wird im internen Untersuchungsbericht des Autobauers erwähnt. Sein Name fällt im Zusammenhang mit der verspäteten Rückrufaktion des Chevrolet Cobalt. Eine GM-Sprecherin betonte jedoch, dass es sich bei Johnsons Positionswechsel nicht um eine Degradierung handelt.

Außerdem machte der US-Autobauer Kevin Wong zum Leiter des Program Management Office. Seine Aufgabe ist es, die Empfehlungen der internen Untersuchungskommission in Folge des Rückrufskandals abzuarbeiten. Bis Ende September soll Wong erste Erfolge vorweisen.

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Gabriel Pankow