GM, Renaissance Center, Detroit, General Motors

Im GM-Rückrufskandal um defekte Zündschlösser wurde die Zahl der Todesopfer auf jetzt 27 nach oben korrigiert. Bild: GM

Diese Zahl geht aus dem neuen Zwischenbericht hervor, den der von GM beauftragte Anwalt Kenneth Feinberg am Montag (13.Oktober) vorlegte. Ursprünglich war GM von 13 Todesopfern im Zusammenhang mit defekten Zündschlössern die Rede, die über Jahre hinweg in den Marken des Autobauers verbaut wurden. Zuletzt war die Zahl der Todesopfer auf 23 nach oben korrigiert worden, jetzt also 27.

Ob damit allerdings bereits alle Fälle auf dem Tisch sind, ist fraglich: Seit GM am 1. August einen Entschädigungsfonds für Verunglückte und ihre Angehörigen eingerichtet hat, sind Anträge für insgesamt 1371 Todes- und Verletzungsfälle eingegangen. Auch diese Zahl wurde im Feinberg-Bericht genannt. Der Autobauer hat bislang in 52 Fällen Entschädigungen zugesichert. Das Unternehmen musste seit Bekanntwerden der Affäre im Februar 2014 rund drei Millionen Autos zurück rufen, weil die Zündschlüssel bei voller Fahrt in die “Aus”-Position springen können.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern GM Rückrufe

fv