Honda FCV Clarity. Bild: Honda

Honda will in diesem Jahr den FCV Clarity in einer Kleinserie in Europa an den Markt bringen. Unterdessen denkt man mit GM über eine Fabrik für Brennstoffzellen nach. Bild: Honda

Ausgelöst wurde die Spekulation durch einen Bericht von Asahi Schimbun. Die japanische Zeitung zitiert einen namentlich nicht genannten Honda-Manager mit dem Satz, dass man hoffe, zusammen mit General Motors die Kosten für die Brennstoffzelle so weit zu drücken, dass man die Produktionskapazität deutlich herauf fahren könne. Spätestens 2025 wolle man in die Brennstoffzellen-Fertigung in großem Stil einsteigen. Details darüber hinaus gibt es noch nicht, auch die Standortfrage einer solchen Fabrik ist noch nicht geklärt.

Derzeit ist viel Bewegung in der Entwicklung von Brennstoffzellenfahrzeugen. Toyota ist mit dem Miura bereits am Markt, ebenso Hyundai mit einer FCV-Version des iX35. Honda will den Clarity in diesem Jahr in Europa an dem Markt bringen. Mercedes-Benz hat für 2017 einen GLC mit FCV-Antrieb angekündigt.

Um die teure Technologie nach den gescheiterten Anläufen in den vergangenen Jahrzehnten nun endlich zur Serienreife zu führen, haben sich mehrere große Allianzen gebildet. So ist Daimler eine Kooperation mit Nissan und Ford eingegangen, BMW arbeitet in dem Feld eng mit Toyota zusammen. Honda und General Motors haben 2013 ein Allianz zu Entwicklung der Brennstoffzelle geschlossen. Dabei geht es um die gemeinsame Entwicklung der Technologie, zudem wollen die OEM Komponenten teilen. Nicht auf der Agenda steht die gemeinsame Produktion von FCV-Autos.

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fv