Unter dem Label der Marke Chevrolet (im Bild das Heck des neuen Cruze) will GM eine Auto-Familie

Unter dem Label der Marke Chevrolet (im Bild das Heck des neuen Cruze) will GM eine Auto-Familie für globale Wachstumsmärkte aufbauen. Bild: GM

Die auf Wachstumsmärkte zielende Investitionsoffensive gab GM Präsident Dan Ammann am Montag (27. Juli) bekannt. Mit der Maßnahme bereite man sich strategisch darauf vor, dass der Großteil des Wachstums im globalen Autogeschäft in den nächsten 15 bis 20 Jahren aus den Wachstumsmärkten komme. Als künftige Märkte für die neue Chevrolet-Familie sind explizit Brasilien, China und Mexiko aufgeführt. Nicht angeboten werden die Fahrzeuge in den USA und Europa.

Partner bei der Entwicklung der Architektur wie auch bei den Motoren ist der chinesische Joint-Venture-Partner SAIC. Von der Kooperation erwartet GM eine signifikante Senkung der Entwicklungskosten. Die Entwicklungsarbeit werde aber nicht nur in China, sondern global geleistet.

Die neue Modellreihe werde einige aktuelle Modelle ersetzen, etwa den Chevrolet Aveo. Der Großteil der Gesamtinvestition in Höhe von fünf Milliarden US-Dollar, darunter auch die Umrüstung der Fabriken auf die neue Architektur, soll laut Ammann bis 2019 abgeschlossen sein. Das jährliche Absatzvolumen der Fahrzeuge bezifferte er auf über 2 Millionen Einheiten pro Jahr.

Bei den Autos wird es sich wohl nicht um Billigfahrzeuge handeln. Wie Entwicklungschef Mark Reuss bei der Vorstellung der Pläne sagte, sollen die Autos mit anspruchsvolle Technologien in den Bereichen Connectivity, Sicherheit und Verbrauchseffizienz ausgestattet werden.

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fv

Frank Volk