Opel Reilly

Klare Ansage: Nick Reilly will Opel 2011 operativ zurück an die Gewinnschwelle führen. - Bild: Opel

Im ersten Quartal konnten die Rüsselsheimer beim Absatz zulegen und sehen sich weiter im Aufwind. Nach früheren Angaben der Adam Opel AG wurden in der laufenden Sanierung europaweit von Januar bis März 319.000 Autos der Marken Opel und Vauxhall abgesetzt und damit 8,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die gestiegene Nachfrage soll sich auch im Ergebnis widerspiegeln. Der Präsident des GM-Europageschäfts, Nick Reilly, will Opel 2011 operativ zurück an die Gewinnschwelle führen. Nach den Kosten für die laufende Restrukturierung wird aber noch einmal ein Minus von 500 Millionen Euro erwartet. Für 2012 stellt Reilly kräftige Gewinne in Aussicht. Im vergangenen Jahr hatte Opel einen Verlust von 1,76 Milliarden Dollar (1,28 Milliarden Euro) eingefahren.

Dagegen schreibt der Mutterkonzern GM nach überstandener Insolvenz bereits wieder Milliardengewinne. Die Verkäufe brummen vor allem im Heimatmarkt USA und in China. Analysten erwarten, dass GM in diesem Jahr den vom Beben belasteten japanischen Rivalen Toyota überholt und dass die Amerikaner wieder zur Nummer eins der weltweiten Autobranche aufsteigen.

dpa/Guido Kruschke