GM_Chevrolet_Bolt

GM legt bei der Entwicklung der E-Mobilität eine Schippe drauf und erhöht unter anderem die Produktionskapazität für den elektrischen Chevrolet Bolt. Bild: GM

Die 28 Millionen fließen nach GM-Angaben in neue Labore, zudem werde das Testzentrum nahe Detroit deutlich erweitert. GM-Chefin Mary Barra postete auf sozialen Netzwerken, dass man den Wandel in eine rein elektrische Zukunft des Unternehmens weiter forcieren werde. 

Parallel zum weiteren Investment in die Batterieentwicklung kündigte der US-Hersteller an, die Produktion des rein elektrischen Chevrolet Bolt deutlich zu erhöhen. Damit wolle man weitere Märkte erschließen. Der 2017 in den Verkauf gekommene Kompakt-Stromer wird bislang in den USA, Mexiko, Kanada, Südkorea und den Vereinigten Arabischen Emiraten verkauft. In Europa sollte der Wagen als Opel Ampera-e an den Start gehen. Auch diesem Plan wurde durch den zwischenzeitlichen Verkauf von Opel an PSA nichts.

Bezüglich der aktuellen Verkaufszahlen des Bolt gibt sich GM zugeknöpft. Derzeit heißt es lediglich, dass die Verkaufszahl durch die knappen Produktionskapazitäten limitiert würden. 2017 hatte die Fertigungskapazität für den Bolt bei etwa 30.000 Einheiten gelegen. Tesla-Chef Elon Musk hatte damals angesichts der dürftigen Zahlen GM als "mutlos" verspottet. Auch vom Aufbau einer angekündigten Produktfamilie um den Bolt ist bislang weit und breit nichts zu sehen.

Gleichwohl hat GM große Pläne in der Elektromobilität. Bis zum Jahre 2023 der Autobauer nach Angaben von CEO Mary Barra 20 Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen. Auf den bereits eingeführten Chevrolet Bolt sollen elektrische Modelle wie der Buick Velite 6 und der Baojun E200 - beide für den chinesischen Markt - folgen. „China ist der weltweit größte EV-Markt und wird ein großer Treiber für die weltweite Einführung von Elektrofahrzeugen sein“, so Mary Barra.    

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