Güterzug mit Neuwagen

Seit Mitte 2014 lief in den USA der Automarkt nicht mehr so schwach. Bild: pixabay/bluelightpictures

Bisher hatte der Autokonzern die Branchenverkäufe noch in etwa auf dem Vorjahreswert von 17,55 Millionen Autos gesehen. Zusätzlich sei das Marktumfeld insgesamt härter geworden.

Das Preisumfeld "ist mittlerweile sehr, sehr wettbewerbsintensiv", sagte Stevens. Allerdings hätten sich die Kaufanreize der Autohersteller zuletzt abgemildert. Das sei ein Zeichen dafür, dass die Unternehmen angesichts der abkühlenden Nachfrage nicht bereit seien, eine rückläufige Profitabilität in Kauf zu nehmen, nur um den Marktanteil zu halten. "Es hat den Anschein, dass die Branche etwas vernünftiger wird", meinte Stevens während einer Analystenkonferenz.

Seit Januar lagen die Branchenverkäufe auf dem zweitgrößten Automarkt weltweit jeden Monat unter denen des Vorjahres. Im Juni rechnet Barclays-Analyst Brian Johnson mit einem annualisierten Absatz von 16,5 Millionen Autos. Das wäre der vierte Monat in Folge, in dem die Verkäufe unter der Schwelle von 17 Millionen Einheiten liegen würden. So schwach lief in den USA seit Mitte 2014 nicht mehr.