Opel Entwicklungszentrum Rüsselsheim

GM wird 230 Millionen Euro für neue Testanlagen im Opel-Entwicklungszentrum am Stammsitz Rüsselsheim investieren. - Bild: GM

Der Konzern stelle 230 Millionen Euro für neue Testanlagen im Entwicklungszentrum am Stammsitz sowie auf dem Testgelände in Dudenhofen bereit, teilte die Adam Opel AG am Mittwoch in Rüsselsheim mit. Das Geld werde in den kommenden drei bis vier Jahren fließen – und zwar zusätzlich zu den vier Milliarden Euro schweren Investitionen, die der GM-Verwaltungsrat kürzlich für neue Modelle und Motoren zugesagt hatte, betonte ein Sprecher.

Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann sagte, die Zukunft des Opel-Entwicklungszentrums sei damit gesichert: “In Rüsselsheim werden zukünftig auch Motoren und Getriebe für Europa und die ganze Welt entwickelt. Dieser Schritt verleiht uns globale Verantwortung bei der Motorenentwicklung.”

Die neuen Leistungs- und Motorenprüfstände ersetzen ältere Einrichtungen. Sie ermöglichen die Entwicklung von Antrieben über das Jahr 2020 hinaus und verkürzen die Entwicklungszeiten deutlich. Für eine Effizienzsteigerung sorgt die engere Vernetzung des hoch modernen Testlabors in Rüsselsheim mit den GM-Pendants in Pontiac/USA und Turin/Italien.

Ein Teil der Investition wird dem Erprobungsgelände in Dudenhofen in Form von weiteren Testmöglichkeiten zu Gute kommen ? wie etwa eine bewässerte Fläche, eine zusätzliche Werkstatt und neue Fahrzeugprüfstände, die sogar kleinste Mengen an Emissionen messen.

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dpa/Opel/Guido Kruschke