Hotseller-SUV für GM im ersten Halbjahr in China: Buick Envision. Bild: GM

Hotseller-SUV für GM im ersten Halbjahr in China: Buick Envision. Bild: GM

Der US-Hersteller hat ein schwieriges erstes Halbjahr in China hinter sich. Nach absackenden Verkaufszahlen sah man sich im April zu Preisnachlässen auf breiter Front gezwungen. Indes die Halbjahresbilanz fällt mit 1,719 Millionen verkauften Fahrzeugen und +4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr positiv aus. Allerdings lässt sich der Zuwachse auf zwei Segmente fokussieren: Der SUV-Absatz schoss um 82,7 Prozent auf 148.081 nach oben, der MPV_verkauf legte um 31,4 Prozent auf 505.519 Einheiten zu. Die imposante Zuwachsrate bei den SUV hängt auch damit zusammen, dass GM hier mit Blick auf die Modellpalette noch erheblich Nachholbedarf hat.

Star unter den GM-Marken in China sind Buick und Baojun, eine lokale Budget-Marke des chinesischen Partners Wuling. Buick verkaufte im ersten Halbjahr mehr als 436.000 Einheiten – das beste Ergebnis seiner China-Geschichte. Die noch junge Marke Baojun steigerte den Absatz um 308,5 % auf knapp 160.000 Fahrzeuge.

Bestverkauftes Buick-Modell war im ersten Halbjahr das mittelgroße SUV Envision, von dem 57.413 Einheiten verkauft wurden – fast ein Drittel des gesamten GM-SUV-Absatzes. Angesichts des Erfolgs gab GM bekannt, dass die Fertigung des Envision weiter hoch gefahren werde.

GM-China-Chef Matt Tsien kündigte noch mehr Modelle und noch mehr Varianten für die Zukunft an. Die Weiterentwicklung des Produkt-Mix´ sei wichtig, um die vielfältige Nachfrage im komplexer werdenden China-Markt zu befriedigen.

Im zweiten Halbjahr schickt GM wichtige Volumenmodelle wie den Chevrolet Malibu, Buick Verano und den Baojun 560 SUV an den Verkaufsstart.

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fv