Cruise Origin

Die Produktionspläne für den "Cruise Origin" sollen in Kürze vorgestellt werden. Mit dem autonomen Shuttle möchten GM und Cruise einen Taxidienst ins Leben rufen. Bild: Cruise

| von Jonas Rosenberger

General Motors hat ein neues selbstfahrendes Elektroauto vorgestellt, dessen Produktionspläne schon kurzfristig präsentiert werden sollen. Der sogenannte „Cruise Origin“ des gleichnamigen Mitfahrdienstes sei quasi auf dem Weg, auch wirklich produziert zu werden, kündigte Cruise-Chef Dan Ammann an. Das Auto ohne Lenkrad und mit Schiebetüren soll Kern des geplanten Mitfahrdienstes Cruise von General Motors werden.

Oft zeigten Autohersteller solche Konzeptautos, die dann mitunter gar nicht gebaut würden, so Ammann. "Dies ist (aber) ein vollständig entwickeltes Fahrzeug, das sich auf dem Weg zur Fertigung befindet", zeigte sich der Manager überzeugt, ohne Details zu nennen. Fest steht dagegen die Rollenverteilung bei dem Projekt: Während General Motors die Autos bauen werde, betreibe Cruise dann die Flotte für den eigenen Mitfahrdienst. Derzeit beschäftigt Cruise etwa 1.700 Mitarbeiter, vor rund einem Jahr waren es circa 1.000.

GM hatte die Cruise Automation vor knapp vier Jahren für rund eine Milliarde US-Dollar übernommen. Bei einer Finanzierungsrunde im Mai 2019 wurde Cruise bereits mit rund 19 Milliarden Dollar bewertet. Zuletzt hatte es aber diverse Rückschläge, vor allem wegen Sicherheitsbedenken, gegeben. Unter anderem hatte Ammann den Start des Dienstes mit Roboter-Taxen vergangenen Sommer auf unbestimmte Zeit verschoben. Ursprünglich sollte das Projekt schon 2019 im größeren Maßstab starten.

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