GM Fertigung breit

Fertigung bei GM: Das Geschäft mit China hat den Autokonzern im vierten Quartal in die schwarzen Zahlen gerettet. - Bild: GM

An den Geschäftszahlen zeigt sich der steigende Druck, unter dem GM angesichts wachsender volkswirtschaftlicher Probleme und Fehlgriffen auf den internationalen Märkten zur Zeit steht. Ohne den Ertrag aus dem China-Geschäft hätte der Konzern im Quartal de facto 200 Millionen US-Dollar verloren.

Der Nettogewinn ging in den Monaten Oktober bis Dezember um 13 Prozent auf 1,04 Milliarden Dollar zurück. Bleiben einige Belastungen, wie den Kosten für den Abzug der Marke Chevrolet aus Europa, außen vor, verdiente GM 67 Cent je Aktie und verfehlte damit die Analystenprognose von 88 Cent deutlich. Der Umsatz stieg leicht auf 40,5 (39,3) Milliarden Dollar.

Im Internationalen Geschäft ging der Vorsteuergewinn auf 208 Millionen von 676 Millionen Dollar zurück, in der Region Südamerika brachen die Erträge auf 27 Millionen von 135 Millionen Dollar ein. Lichtblicke gab es in Europa, wo sich der Quartalsverlust auf 345 Millionen von 761 Millionen Dollar mehr als halbierte, und Nordamerika, wo der Gewinn auf 1,88 von 1,42 Milliarden Dollar zulegte.

Im Gesamtjahr ging GMs Gewinn vor Dividenden auf 5,35 Milliarden von 6,19 Milliarden Dollar zurück.

Der Autobauer verkaufte 2013 weltweit 9,7 Millionen Autos und leichte Nutzfahrzeuge, 4 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Im Gegensatz zu dem kleineren Wettbewerber Ford sind die Zahlen von GM eher enttäuschend. Ford hatte seinen Gewinn im Vergleich unter dem Strich um 90 Prozent auf rund 3 Milliarden Dollar gesteigert. Dazu hatte allerdings auch ein steuerlicher Gewinn von 2,2 Milliarden Dollar beigetragen.

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Jeff Bennett/Dow Jones Newswires/Andreas Karius