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GM-Chefin Barra gibt ein ambitioniertes Margenziel von 10 Prozent aus. – Bild: GM

Sowohl Kostensenkungen als auch neue Modelle sollen dem Unternehmen den Weg ebnen, auf dem GM wohl auch am Lokalrivalen Ford vorbeiziehen würde.

Auf dem US-Heimatmarkt will die Opel-Mutter das Ziel schon wesentlich eher erreichen. Im Jahr 2016 wolle GM in Nordamerika die Marge von 10 Prozent schaffen, sagte Barra vor Analysten am Mittwoch. Die Managerin, die seit Januar im Amt ist, und sich seitdem vor allem um den Skandal wegen defekter Zündschlösser kümmern muss, setzt besonders auf die Senkung der Fixkosten.

In Europa sieht sich der US-Konzern auf Kurs, im Jahr 2016 die Gewinnzone zu erreichen – trotz der Krise in Russland. “Wir haben die richtigen Schritte eingeleitet, um die Auswirkungen aus Russland gering zu halten”, erklärte Barra.

Russland-Geschäft umgebaut

Angesichts des schwierigen Umfelds hatte Opel vor kurzem das Geschäft in Russland umgebaut. Im einzigen eigenständig betriebenen Werk St. Petersburg wird der Betrieb von zwei auf eine Schicht zurückgefahren, zudem wird 500 der rund 2.000 Mitarbeiter des Standortes eine Abfindung angeboten.

GM-Rivale Ford hatte vor wenigen Tagen wegen der Krise in Russland und der Schwäche in Europa seine Prognose für 2014 drastisch gekappt. Ford will langfristig eine Marge von 8 bis 9 Prozent erreichen. Je nach dem, wann der Autobauer dieses Ziel letztlich erreicht, könnte GM mit den nun angekündigten 10 Prozent den Wettbewerber überflügeln.

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gp / Quelle: Dow Jones Newswires