GM Zündschloss

Defekte Zündschlösser sind die Ursache allen Übels, beim GM-Rückrufskandal. Die Opferzahl steigt weiter Bild: GM

GM hat im skandalträchtigen Fall um den Verbau fehlerhafter Zündschlösser einen Entschädigungsfonds eingerichtet. Hier können mögliche Opfer ihre Ansprüche einreichen. Ausgestattet ist der Fonds von dem Autobauer mit einem Volumen von 400 Millionen US-Dollar. Seit Einrichtung des Geschädigten-Topfes zum 1. August steigt die Zahl der Anspruchsteller wöchentlich. So hatten zu Beginn dieser Woche (Montag, 20. Oktober) bereits 1.517 Geschädigte ihre Ansprüche geltend gemacht, darunter geht es um Unfälle mit 184 Todesopfern sowie 93 Schwerverletzten. Das sind 10 Prozent mehr Fälle als noch eine Woche zuvor. Bei GM geht man jetzt von 29 Todesopfern aus, in der Vorwoche lag deren Zahl noch bei 27. Angesichts der Vielzahl an neuen Anträgen auf Entschädigung wird derzeit bei GM offenbar überlegt, den Fonds auf 600 Millionen Dollar aufzustocken.

Das Unternehmen musste seit Bekanntwerden der Affäre im Februar 2014 rund drei Millionen Autos zurück rufen, weil die Zündschlüssel bei voller Fahrt in die ?Aus?-Position springen können.

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Frank Volk