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Der Tesla-Chef liefert mit den Aussagen scheibchenweise weitere Details zu dem Plan, Tesla von der Börse zu nehmen. Bild: Tesla

"Ich bin aufgeregt, mit Silver Lake und Goldman Sachs als finanziellen Beratern zusammenzuarbeiten", teilte der Firmenchef in der Nacht zum Dienstag (14. August) über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Neben dem Finanzinvestor und der US-Investmentbank habe er auch Rechtsberater gefunden. Unklar blieb aber zunächst, in welchem Rahmen Musk mit seinen Beratern zusammenarbeitet. Von Seiten des Unternehmens hieß es laut der Nachrichtenagentur Bloomberg, es handle sich um Berater von Musk persönlich, nicht von Tesla.

Der Tesla-Chef liefert mit den Aussagen scheibchenweise weitere Details zu dem Plan, Tesla von der Börse zu nehmen. Am Montag hat Musk durchblicken lassen, der Staatsfonds Saudi-Arabiens und andere Investoren seien an der Finanzierung eines solchen milliardenschweren Deals interessiert.

Musk hatte vergangenen Dienstag für Aufsehen am Aktienmarkt gesorgt, indem er vage Überlegungen per Twitter publik machte, Tesla bei einem Aktienkurs von 420 Dollar vom Aktienmarkt zu nehmen. Für Argwohn sorgte seine Aussage, die Finanzierung eines solchen Deals sei bereits gesichert. US-Medien berichteten später, dass die Börsenaufsicht SEC den Wahrheitsgehalt von Musks Tweet prüfe und einige Investoren bereits Klagen wegen möglicher Marktmanipulation gestartet hätten.

Tesla zu einem Unternehmen in Privatbesitz zu machen, wäre gemessen am Aktienkapital, das theoretisch zurückgekauft werden müsste, ein finanzieller Kraftakt. Bei Musks Kursziel würde sich der Börsenwert auf mehr als 70 Milliarden Dollar belaufen. Der Tesla-Chef schrieb am Vortag, er gehe davon aus, dass rund zwei Drittel der Aktionäre bei einem Börsenabgang investiert blieben.

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