• Seit seinem ersten Erscheinen auf dem Markt im Jahr 1948 hat sich die 4x4-Legende rund um den Globus einen unverwechselbaren Ruf erarbeitet – als überaus robuster und unglaublich vielseitiger Geländewagen, der vor keiner Aufgabe zurückschreckt. - alle Bilder: JLR

    Seit seinem ersten Erscheinen auf dem Markt im Jahr 1948 hat sich die 4x4-Legende rund um den Globus einen unverwechselbaren Ruf erarbeitet – als überaus robuster und unglaublich vielseitiger Geländewagen, der vor keiner Aufgabe zurückschreckt. - alle Bilder: JLR

  • Neben vielen Privatleuten schätzen vor allem Unternehmen, staatliche und militärische Nutzer sowie Umweltschutz- und Hilfsorganisationen in mehr als 100 Ländern die Qualitäten des Defender.

    Neben vielen Privatleuten schätzen vor allem Unternehmen, staatliche und militärische Nutzer sowie Umweltschutz- und Hilfsorganisationen in mehr als 100 Ländern die Qualitäten des Defender.

  • Die uneingeschränkte Geländetauglichkeit des Modells, seine Robustheit und Zuverläs-sigkeit sowie die hohe Zugkraft verschaffen dem stets behutsam modernisierten Klassiker entscheidende Vorsprünge vor dem Wettbewerb.

    Die uneingeschränkte Geländetauglichkeit des Modells, seine Robustheit und Zuverläs-sigkeit sowie die hohe Zugkraft verschaffen dem stets behutsam modernisierten Klassiker entscheidende Vorsprünge vor dem Wettbewerb.

  • Die einzigartige Kombination  
an Fähigkeiten sorgt schließlich dafür, dass der Defender in der weltweiten Kundschaft auf außergewöhnlich hohe Loyalitätsraten bauen kann.

    Die einzigartige Kombination an Fähigkeiten sorgt schließlich dafür, dass der Defender in der weltweiten Kundschaft auf außergewöhnlich hohe Loyalitätsraten bauen kann.

  • Im Gegensatz zu Technik und Innenraum wurden die Änderungen am charakteristischen Erscheinungsbild des Defender bei sämtlichen Modellüberarbeitungen auf ein Minimum beschränkt.

    Im Gegensatz zu Technik und Innenraum wurden die Änderungen am charakteristischen Erscheinungsbild des Defender bei sämtlichen Modellüberarbeitungen auf ein Minimum beschränkt.

  • Während die robuste Karosseriekonstruktion in bester Tradition zu einem großen Teil aus ebenso leichtem wie hochfestem Aluminium besteht, bildet eine weiter entwickelte Version des bewährten Leiterrahmenchassis die Basis.

    Während die robuste Karosseriekonstruktion in bester Tradition zu einem großen Teil aus ebenso leichtem wie hochfestem Aluminium besteht, bildet eine weiter entwickelte Version des bewährten Leiterrahmenchassis die Basis.

  • Den Unkenrufen zum Trotz: Die Allradikone hat einen legendären Ruf in puncto  Zuverlässigkeit und Langlebigkeit: Schließlich sind sage und schreibe zwei Drittel aller jemals gebauten Defender immer noch auf den Straßen und Pisten der Welt unterwegs.

    Den Unkenrufen zum Trotz: Die Allradikone hat einen legendären Ruf in puncto Zuverlässigkeit und Langlebigkeit: Schließlich sind sage und schreibe zwei Drittel aller jemals gebauten Defender immer noch auf den Straßen und Pisten der Welt unterwegs.

  • Zum Alleskönner qualifizieren das Modell seit Jahrzehnten seine Leistungsdaten: neben der herausragenden Steigfähigkeit von 45 Grad insbesondere die Böschungswinkel, die vorn 47 bzw. 49 Grad betragen und hinten zwischen 47 und 35 Grad variieren.

    Zum Alleskönner qualifizieren das Modell seit Jahrzehnten seine Leistungsdaten: neben der herausragenden Steigfähigkeit von 45 Grad insbesondere die Böschungswinkel, die vorn 47 bzw. 49 Grad betragen und hinten zwischen 47 und 35 Grad variieren.

  • Hinzu kommen ein Rampenwinkel von 25 bis 32 Grad und eine mindestens 314 Millimeter messende Bodenfreiheit.

    Hinzu kommen ein Rampenwinkel von 25 bis 32 Grad und eine mindestens 314 Millimeter messende Bodenfreiheit.

  • Und das Durchqueren selbst tieferer Wasserläufe ist dank der Wattiefe von 500 Millimetern problemlos möglich.

    Und das Durchqueren selbst tieferer Wasserläufe ist dank der Wattiefe von 500 Millimetern problemlos möglich.

Die Produktion des Legenden behafteten Geländewagens läuft heute aus. Um den Abschied gebührend zu Feiern legte die britische Marke, die seit jeher bekannt ist für ihre Offroad-Fahrzeuge, im vergangenen Jahr noch einmal eine Sonderedition des Defenders auf. Nick Rogers, Land Rover Vehicle Line Director: “Wir wollten das nahende Ende der Defender-Produktion im britischen Werk Solihull mit einer ganz besonderen Modellversion würdigen. Sie sollte jedoch eine außergewöhnliche Identität besitzen. Deshalb haben wir uns entschieden, drei unterschiedliche Interpretationen des Motivs Defender zu entwickeln – und damit seine legendäre Robustheit und seine enorme Leistungsbandbreite abzubilden.” Doch nun ist endgültig Schluss.

Eine Nachfolger für das Auto, das von der treuen Fan-Gemeinde fast schon ikonenhaft verehrt wird, ist allerdings nicht in Sicht. Bis auf die Konzeptstudie DC100 aus dem Jahr 2012, gibt es keine konkreten Hinweise, dass Land Rover einen Nachfolger in der Hinterhand hat. Dabei sehen Branchenkenner großes Potenzial für einen Defender-Erben. Vorbild könnte hierfür die Strategie sein, die BMW für den MINI gewählt hat. Auch wenn bei diesem Gedanken manchem Hardcore-Defender-Fan die Tränen kommen; schlussendlich würde der englische Automobilhersteller sich eine deutlich größere Käuferschicht erschließen. In Anbetracht des weltweiten SUV-Booms sähe die Zukunft des Defender-Erben wohl rosig aus.

Dass der Ur-Landy überhaupt solange überlebt hat, war wohl eher reiner Zufall. In den 60ern und 70ern des abgelaufenen Jahrhunderts hatte der damalige Hersteller British Leyland – in Deutschland gerne als “British Elend” verspottet – einfach nicht die finanziellen Mittel, um ein modernes Nachfolgemodell zu entwickeln. So sagen Land Rover Insider, dass die British Leyland Zeit zwar ein trauriges Kapitel in der Firmengeschichte gewesen sei, doch schlussendlich habe gerade das den Defender in das neue Jahrtausend gerettet. Im Laufe der Jahrzehnte hat der Offroader dann ein solchen Kultstatus erlangt, wie ihn wohl nur noch die G-Klasse von Mercedes-Benz hat. Ob Rentner oder Schulkind, fast jedem sind die beiden kantigen Gelände-Profis ein Begriff. Der Produktionshöhepunkt des Defenders mit einer Jahresfertigung von 56.000 Einheiten wurde im englischen Werk bei Solihull zwar bereits 1970 überschritten, aber auch 2015 liefen hier immerhin noch mehr als 23.000 Defender vom Band.

Das die Nachfrage gerade jetzt hoch ist, zeigt sich an den Preisen für gebrauchte Modelle, die Teils in schwindelerregende Höhen steigen. Auch die neuen Modelle brauchen keine Rabatte, damit sie einen Käufer finden. Ganz im Gegenteil: Wie die FAZ berichtet sind in Deutschland, dem zweitgrößten Absatzmarkt nach Großbritannien, die Verkaufszahlen im vergangenen Jahr um die Hälfte gestiegen. Die letzten Exemplare sind so heiß begehrt, dass manche Kunden den Händlern fünfstellige Aufschläge auf den Listenpreis von rund 40.000 Euro bieten.

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gp